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X-Factor: Aus für Meral Al-Mer in der zweiten Live-Show

Die zweite Live-Show von X-Factor stand diesmal ganz im Zeichen der Filmusik. So bot sich passend dazu auch das erste Drama: Beim Gesangsduell gegen Pino flog Meral Al-Mer als einzige Kandidatin aus der Sendung. Mentor Till Brönner verlor damit seinen ersten Schützling aus der Kategorie 'Solosänger ab 25 Jahren', weil mehr Zuschauer für den 18-jährigen Pino zum Hörer griffen. Nach der zweiten Live-Show stehen damit die Top7 der ersten Ausgabe von X-Factor Deutschland fest: Anthony Thet, Mati Gavriel, Edita Abdieski, Urban Candy, Pino Severino, Big Soul und Marlon Bertzbach.

Den Anfang in Sarahs Kategorie 'Solosänger 16-24 Jahre' machte Pino Severino mit 'Papa was a Rolling Stone' von George Michael aus dem Film 'Killer'. Jazztrompeter Till lobte die Performance, wünscht sich aber auch mal eine Ballade von ihm. George Glueck war von Pinos Auftritt dagegen enttäuscht: 'Du bist geboren um auf der Bühne zu stehen, aber heute hast Du Deine Leichtigkeit verloren. Das wirkte sehr verkrampft. Mach Dich wieder locker!' Dass Sarah ihren Schützling nach Georges Kritik nicht hängen lässt war klar. Am Ende wurde es dann doch ziemlich knapp für Pino, als er mit Meral Al-Mer zusammen die wenigsten Stimmen erhielt.

'Sex pur': Anthony Thet mit 'Purple Rain'

Die 29-jährige Meral konnte mit 'Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann' von Nena aus dem Film 'Vollidiot' nicht überzeugen. Till Brönner war sich dagegen sicher: 'Heute werden die Anruferzahlen für Dich für sich sprechen.' Bekanntlich war das dann ja nicht der Fall. Zum Abschied sagte Meral: 'Das Leben ist schön und ich habe viele Pläne und Ideen'. Dass das Leben schön ist, findet auch die britische Synthie-Pop-Band 'Hurts', die als Stargast in der Sendung ihren aktuellen Hit 'Wonderful Life' performten. Danach setzte Till mit Edita Abdieski auf seinen Joker. Die 25-jährige Kellnerin aus Köln brachte mit 'Street Life' von Randy Crawford aus 'Jackie Brown' die X-Factor-Bühne zum Beben. Bis auf kleine Verbesserungstipps keine Kritik der Jury.

Beim Auftritt des 30-jährigen Anthony Thet und seinem Prince-Song 'Purple Rain' aus dem gleichnamigen Film spürten alle drei Juroren den 'puren Sex einer Man-Show', der dazu sogar selbst die E-Gitarre spielte. Der Peter Pan von X-Factor Mati Gavriel sang sich anschließend mit 'You'll be a woman soon' aus 'Pulp Fiction' genauso in die Herzen der weiblichen Fans wie Marlon Bertzbach mit 'The Blower's Daughter' von Damien Rice aus dem Film 'Closer'. Trotz eines Tonaussetzers wurde der Frankfurter nicht nur von Sarah gelobt: 'Deine Stimme braucht nicht viel schnickschnack drumherum. Deine Stimme leuchtet!'

Big Soul mit 'Think'

Bei den Gesangsgruppen gingen Urban Candy mit 'Crazy In Love' von Beyonce & Jay-Z aus 'Bridget Jones 2' ins Rennen. Der Mentor des Trios George Glueck war begeistert: 'Unter Druck entstehen Diamanten'. Till Brönner zeigte sich dagegen eher skeptisch: 'Ich nehm Euch die Bronx nicht ab, die ihr hier spielt!' Bei dem gewichtigen Hamburger Quartett Big Soul, das sich 'Think' von Aretha Franklin aus dem Film 'Blues Brothers' aussuchte, war Till dann aber hin und weg: 'Ich bin neidisch, dass ihr nicht in meiner Gruppe seit.' Die Damen begeistern Publikum und Jury nicht erst seit der zweiten Liveshow von X-Factor, ob sie aber auch die nächste Runde der Top7 überleben, zeigt sich in der nächsten Live-Show am Dienstag, 05. Oktober um 20.15 Uhr bei VOX.

Bild: vox.de

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