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Xavier Naidoo stellt sein neues Album vor

"Alles kann besser werden" - so heißt das neue Album von Xavier Naidoo, auf dem er viele Erlebnisse und Erfahrungen, die er als Kind mit verschiedenen ethnischen Wurzeln in Deutschland gemacht hat. Das Album besteht aus drei CDs, jede beschreibt eine andere Gefühlslage.

Xavier Naidoo hat ägyptische, indische und südafrikanische Wurzeln. Aufgrund seiner dunklen Hautfarbe sei er früher in der Schule als Nigger beschimpft und verprügelt worden. An Deutschland habe er trotzdem nie gezweifelt, meit der Soulsänger. Er habe immer nur die Möglichkeiten gesehen, die er hier hätte.

Seine Gefühle und unterschiedliche Erfahrungen verarbeitet er auf drei CDs. Jede ist thematisch voneinander getrennt, wie Naidoo der BILD-Zeitung erklärt: "Die erste CD ist sehr hell, hat leichtere Themen. Die zweite steht für die Kraft, die man auch aus Schmerz und Trauer ziehen kann und der dritte Teil ist geprägt von Besorgnis und Wut, ruft dazu auf, kein Blatt vor den Mund zu nehmen."

Kein Blatt vor den Mund genommen hat der Sänger bei einer Rundfahrt durch Berlin, bei der er einigen Journalisten seine neue CD vorstellte. Naidoo habe dabei von seinem Realschullehrer geschwärmt, dem er alles zu verdanken habe. Seine Songs würden vom Ghettoleben handeln. Oder vom Krieg, wie beim "Söldnerlied". Und dann habe Naidoo erzählt, dass er zwar den Wehrdienst verweigert habe, aber Krieg ihn fasziniere. "Ich würde sofort in Afghanistan auftreten", sagte er. Mit diesen Aussagen hat er laut welt.de für fragende Gesichter bei den Journalisten gesorgt. "Wir fragen uns noch heute, was das ganze sollte", sagt der WELT-Redakteur. Wieviel seine Fans mit Xavier Naidoos neuem Album "Alles kann besser werden" anfangen können, wird sich bald in den deutschen Charts zeigen.

Xavier Naidoo: "Alles kann besser werden"

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