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Whitney Houston verpatzt Auftritt in Berlin

Sängerin Whitney Houston hat den Auftakt ihrer Tour in Deutschland in der Haupstadt Berlin gehabt und muss jetzt für dieses Konzert wieder jede Menge Kritik einstecken. Nach zahlreichen Meldungen von enttäuschten Whitney-Houston-Fans, die ihre Konzerte in anderen Ländern besucht hatten, konnten sich erstmals auch deutsche Fans ein Bild über die Sängerin machen.

10.000 Menschen hatten sich zu dem Konzert in der o2-Arena eingefunden. Für Ticketpreise zwischen 50 und 100 Euro hatten viele Fans gehofft, die Soul-Diva noch einmal live zu erleben. Doch Whitney Houston war auch in Berlin nur noch ein Schatten ihrer selbst und keineswegs das Stimmwunder, dass die meisten noch in Erinnerung haben.

Whitney Houston in Berlin, 12.05.2010

So konnte sie, wie vielfach schon vorher beschrieben, die hohen Töne ihrer Hits wie 'I will always Love you' nicht singen, lieferte die Songs mit brüchiger Stimme ab oder sang verkürzte Versionen. Ebenso gaben Fans an, dass sie lange Pausen machte, in denen sie mehr über Gott und die Welt sprach, als zu singen. Einige Fans buhten aus Enttäuschung und Ärger die Sängerin sogar aus und verließen den Saal.
Ein gefundenes Fressen für die Presse, wenn eine der weltweit erfolgreichsten Sängerinnen dann auch noch aus Versehen in das Mikrophon rülpst. Doch nicht alle Fans waren enttäuscht oder geschockt über den vermeintlich schlechten Auftritt. Auf dem Videoportal YouTube finden sich einige Videos, die Fans mit ihren Handys oder Kameras gemacht haben und die teilweise zeigen, dass Whitney nicht durchweg schlecht gewesen ist.

Weitere Whitney Houston Impressionen aus Berlin

In den Kommentaren zu den Videos diskutieren auch Besucher des Konzerts und während die einen wirklich enttäuscht sind, gibt es andere Fans, die trotz Schwächen der Sängerin das Konzert gut fanden. Die meisten müssen zwar zugeben, dass Whitney Houston natürlich nicht mehr die alte Größe aufweist, aber nach wie vor Singen kann. Ein Verteidiger der Sängerin weist außerdem darauf hin, dass die Sängerin im Gegensatz zu vielen Konzerten von aktuellen Stars, kein Halb- oder Vollplayback mitlaufen hatte und dass auch ihr Alter eine wesentliche Rolle spielen würde. Nach dem Konzert in Berlin spielt sie noch in insgesamt zehn anderen Städten Deutschlands. Man darf nur hoffen, dass Whitney Houston für die restlichen Konzerte weniger Häme erntet, als zum Auftaktkonzert in Berlin.

Bild: YouTube 1 und 2

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