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"WALL-E" macht den Kino-September perfekt

Mit "WALL-E" startet am 25. September in den deutschen Kinos ein neues Animationsabenteur der Pixar-Studios. Die Trickfilm-Experten von Disney treffen damit mal wieder voll ins Schwarze und haben das vielleicht beste Stück ihrer 13 Jahre andauernden Erfolgsgeschichte geliefert. Ein kleiner Roboter in Liebesnöten und die übliche Detaillverliebtheit katapultierten "WALL- E" bereits in den USA an die Spitze der Kinocharts und sollen nun auch für einen erfolgreichen Deutschlandstart sorgen.

In "WALL-E" geht es um den gleichnamigen Müllroboter, der in der fernen Zukunft die von Menschen verlassene Erde aufräumt. Er ist das letzte hochentwickelte Wesen auf dem Planeten. Der Roboter hat in 700 Jahren dieser Tätigkeit ein eigenes Bewusstsein entwickelt und weiß, dass es die Bestimmung aller Lebewesen ist, sich zu verlieben. Die Chance folgt prompt, denn eines Tages landet der weibliche Roboter EVE auf der Erde.

Einer der Trailer zu Pixars Robo-Lovestory "WALL-E"

WALL-E ist sofort hin und weg von EVE, aber die interessiert sich nicht für den trotteligen Müllmann. Stattdessen will sie ihren Auftrag ausführen, nämlich den Planeten nach organischem Leben zu durchsuchen. WALL-E bleibt aber stur und folgt EVE, selbst nachdem sie sich deaktiviert hat, auf ihr Raumschiff, um bei ihr zu sein. In der Folge erkennt er die ein oder andere Situation nicht richtig, was zwischenzeitlich zu einem riesigen Chaos führt.

Die Idee zu "WALL-E" ist schon älter als der erste Pixar-Film "Toy Story" von 1995. Damals war Regisseur Andrew Stanton sich nicht sicher, ob er die Liebesgeschichte zweier Maschinen auf die Leinwand bringen soll. Einige Erfolge und einen Oscar für "Findet Nemo" später fassten sich die Pixar-Profis ein Herz und brachten die schönste und trotzdem fast dialogfreie Romanze seit langem in die Kinos. Der Film lebt einerseits von seinen einfachen, aber liebevollen und detailierten Ideen. Andererseits ist er wieder mal eine gestalterische Meisterleistung, da WALL-E und EVE ihre Emotionen ausschließlich durch die Augen und einem ausgeklüngeltem Sounddesign überbringen, was wunderbar funktioniert.

Der Pixar-Streifen wird den ein oder anderen sicher zu Tränen rühren und enthält in all seiner Einfachheit einige grundlegende Überlegungen zum Menschen der Zukunft. Irgendwie dunkel und sarkastisch, aber, so viel sei verraten, mit einem untypischen Happy End wird "WALL- E" zum Star des Kino-Septembers.

Quelle: Kino.de
Bild: Disney

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