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Vatikan reicht den Beatles die Hand

Nach all den skandalösen und unschönen Geschichten der letzten Wochen rund um die katholische Kirche, kommen jetzt mal positive Meldungen aus Rom: Der Vatikan möchte offiziell einen Streit mit den Beatles beenden und Frieden schließen mit der vielleicht berühmtesten Popband der Welt.

Mehr als 40 Jahre lang war die katholische Kirche verärgert. Und das nur wegen einem flapsigen Spruch von John Lennon. Der sagte vor 42 Jahren, dass die Beatles berühmter seien als Jesus Christus. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum der Papst und Co. jahrzehntelang nicht gut auf die Pilzköpfe zu sprechen waren.

Die Beatles würden einen freizügigen Lebensstil repräsentieren, laut Vatikan ein 'hemmungsloses Bohemian-Leben', wie DIE ZEIT vermeldet. Drogen würden zum Alltag der Band gehören. Das Liverpooler Quartett kam damit bei der katholischen Kirche überhaupt nicht gut an. Seit den 60er Jahren stimmt es nicht mehr in der Beziehung zwischen Beatles und der Kirche.

Aber nun hört man aus Rom sanfte Töne und ein Friedensangebot. Die Beatles hätten die musikalische Szene für immer verändert, heißt es in der Vatikanzeitung 'Osservatore Romano'. Auch 40 Jahre nach der Trennung seien die Melodien immer noch kostbare Preziosen. Damit scheint der Streit beigelegt. Zwei der vier Beatles erleben dies aber nicht mehr mit: John Lennon und George Harrison sind vor dem Friedensangebot des Vatikan verstorben.

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