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The Voice of Germany: Das erste Viertelfinale

Im ersten Viertelfinale von The Voice of Germany gab es wieder viele tolle Songs von den acht Teilnehmern zu hören. Die Entscheidungen fielen aber mehr oder minder klar aus. In einem Fall brachte das Publikum einen Kandidaten in die nächste Runde, der vom Teamleiter viel schlechter bewertet wurde, als sein Konkurrent.

Rob Fowler war es, dem das Künststück gelang, mit nur 41 Prozent aus der Jurywertung noch einen klaren Sieg einzufahren. Er sang einen Lieblingssong seines Sohnes: "What I've done" von Linkin. Sein Gegner war Steffen Reusch, der "High and Dry" von Radiohead performte. Die Teampaten von The Boss Hoss gaben dafür 59 Prozent. Nach dem Zuschauer-Voting war aber Fowler mit 115 Prozent weiter.

Zu Beginn der Show setzte sich zunächst Brigitte Lorenz durch. Die Mutter und Putzfrau aus dem Ruhrgebiet bewies mal wieder ihre kraftvolle Stimme und beeindruckte damit nicht nur Nena. Sie trat gegen Menna Mulungeta an. Nach dem Jury-Entscheid stand es 51 zu 49 Prozent für Brigitte Lorenz. Das Publikum machte daraus einen noch klareren Sieg für den Publikumsliebling.

Für Jenna Hoff ist The Voice of Germany dagegen beendet. Sie bekam die Aufgabe, den aktuellen James Bond-Song "Skyfall" von Adele zu singen. Ihr Gegner war Michael Heinemann, der mit "Treading Water" einen ungewohnt poppigen Dance-Song sang. The Boss Hoss bemängelten das und wünschten sich von ihm ein eher ruhigeres Stück, aber Teamleiter Rea Garvey verteidigte die Songauswahl. Er wollte aber keine Entscheidung treffen und gab beiden 50 Prozent. Das Publikum wählte Heinemann aber mit großem Vorsprung ins Halbfinale. Jenna Hoff konnte daraufhin die Tränen der Enttäuschung nicht zurückhalten

Zur letzten Entscheidung traten Freaky T und Jesper Jürgens gegeneinander an. Freaky T sang "Frozen" von Madonna, ihr Konkurrent trat mit dem Song "Zurück" von Flo Mega an. Die Jury lobte beide Kandidaten, meinte aber, dass der Zweikampf etwas unfair sei, weil Jesper Jürgens angeblich viele weibliche Fans habe. Warum Xavier Naidoo deswegen Freaky T deswegen ein wenig mehr Prozente gab, um Chancengleichheit zu gewährleisten, ist eigentlich nicht zu verstehen. Das ist eigentlich das Gegenteil von Chancengleichheit. Jürgens erhielt jedenfalls 43 Prozent, Freaky T 57 Prozent. Am Ende war das dann auch ausschlaggebend, denn nach dem Zuschauerentscheid hatte Freaky T 100,73 Prozent und Jesper Jürgen 99,27 Prozent.

Am heutigen Freitag geht es weiter mit dem zweiten Viertelfinale von The Voice of Germany.

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