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The Voice of Germany 2013: Wie gewohnt hohe Qualität

Ein erfolgreiches Konzept sollte man nicht allzu stark abändern und das dachten sich wohl die Macher von The Voice of Germany - Rea Garvey und Xavier Naidoo verließen die Jury und wurden praktisch 1:1 ersetzt: Für Naidoo bewertet nun Max Herre die Kandidaten und Samu Haber, Frontmann von "Sunrise Avenue" springt für Garvey ein. Geändert wurde nur wenig und die Qualität der Gesangstalente ist auch in diesem Jahr hoch.

Neu ist, dass bei den Blind Auditions nun auch die Zuschauer mit eingebunden werden. Denn die Kandidaten singen neuerdings hinter einen Vorhang. So hört nicht nur die Jury nur die Stimmen, sondern auch die Zuschauer. Ein Kandidat gab mit starker Stimme eine Gitarrenversion von Rihannas "Diamonds" zum Besten. Zum Vorschein kam Jonas Pütz, ein Schlaks mit Brille, er bekam drei mal ein "Ja".

Dazu kommen noch viele weitere starke Gesangstalente. Zum Beispiel die 16-jährige Debbie, die ziemlich aufgedreht durchs Studio wirbelte und eine echte Soul-Stimme hat. Nilima arbeitet in einer Botschaft und erinnert stimmlich an Katie Melua. Und der 26-jährige Andreas mit Halbglatze und rotem Fusselbart weiß sich selbst am besten einzuordenen. Er bringe "beim besten Willen keine Teenies zum Kreischen". Aber die Jury überzeugte er.

In der Jury war trotz der Änderungen alles wie gehabt. Samu Haber schlug sich sehr gut, der Finne spricht zwar schlechtes Deutsch, bekam aber ein "Hühnerhaut-Feeling". Max Herre gab sich auch freundlich und hinterließ einen positiven Eindruck bei seinem ersten Auftritt als Juror. Und Nena war wie gewohnt überdreht und fand so ziemlich alles toll. Trotz der Änderungen braucht man sich als Fan von The Voice of Germany nicht umzugewöhnen.

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