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EMAs 2012 in Frankfurt: Taylor Swift und Justin Bieber räumen ab

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Groß aufgefahren hat MTV bei der diesjährigen Verleihung der in der Musikwelt inzwischen sehr begehrten EMAs. Weltstars waren vor Ort, genau so wie nationale Stars. Mats Hummels und Marco Reus von Borussia Dortmund zum Beispiel ließen sich das Spektakel nicht entgehen und reisten extra dafür nach Frankfurt.

Große Überraschungen gab es allerdings nicht, außer, dass der Country nun endgültig auch in Europa angekommen zu sein. Taylor Swift ist in den USA längst ein Megastar, in diesen Breitengraden musste sie ihre Countryklänge allerdings mit einer gehörigen Portion Pop versehen, um ähnliche Erfolge feiern zu können. Das ist ihr nun gelungen. Sie präsentierte nicht nur ihren Song "We are never ever getting back together" live auf der Bühne, sondern sie durfte auch noch dreimal jubeln. Sie nahm die Europe Music Awards für "Best Female", "Best Live" und "Best Look" entgegen.

Ebenfalls dreimal jubeln durfte Justin Bieber. Der junge Kanadier triumphierte in den Kategorien "Best Male", "Best Pop" und "World Stage". Den kanadischen Triumph perfekt machte seine Landsfrau und Newcomerin Carly Rae Jepsen, die mit "Call me maybe" den Übersong des Jahres ablieferte. Sie gewann den EMA für "Best Song" und "Push".

Die EMAs 2012 in Bildern.

Mit One Direction ist ein 90er-Jahre Phänomen wieder auferstanden. Die fünf Jungs aus Irland und Großbritannien sind das, was man eine waschechte Boygroup nennt. Sie feiern weltweit Erfolge, sowohl in Europa als auch in den USA. Und zwar viel schneller, als es den berühmtesten ihrer Vorgänger wie N'Sync, Backstreet Boys oder Take That gelungen ist. Die mussten sich alle erst in Europa durchsetzen, bevor sie es auch in den USA schafften. Bei den EMAs nahmen One Direction deswegen die Preise für "Best New Artist" und "Biggest Fan" entgegen.

Weitere Awards gingen an Linkin Park (Best Rock), Psy (Best Video für Gangnam Style), Han Geng (Best Worldwide Act), Lana del Rey (Best Alternative), David Guetta (Best Electronic) und Nicky Minaj (Best Hip Hop). Den EMA für Best German Act erhielt Tim Bendzko.

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