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Tarantino bringt neue Namen für "Inglorious Bastards" ins Spiel

Das Besetzungskarussel für Quentin Tarantinos "Inglorious Bastards" dreht sich weiter. Seit Jahren ist das Weltkriegsepos geplant und angemeldet, seither sind Namen wie Eddie Murphy, Tom Cruise, Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone und Adam Sandler gefallen, um nur die wichtigsten zu nennen. Nun scheint sich Tarantino ganz plötzlich sehr für die deutschen Schauspieler zu interessieren. Noch soll nichts in trockenen Tüchern sein, aber in Berlin traf sich der Regisseur nun mit den deutschen Stars Daniel Brühl und Til Schweiger.

Zuletzt war immer mehr die Rede von Leonardo DiCaprio und Brad Pitt. Letzterer verhandelte schon vier Tage nach der Geburt seiner Zwillinge mit Tarantino. DiCaprio, dessen Großmutter erst kürzlich verstarb, scheint nun hingegen abgeschrieben. Die für ihn geplante Rolle eines SS-Offiziers beinhaltet wohl so viele deutsche Dialoge, dass der "Kill Bill"-Regisseur sich einen Muttersprachler wünscht. Schon im letzten Jahr sprach Tarantino lobend von den Talenten, die in der deutschen Schauspielszene schlummern. In einem Interview sagte er: "Einige Schauspieler haben sicherlich auch in Hollywood eine Chance. Ich mag Til Schweiger, Daniel Brühl aus "Good Bye, Lenin!"."

"Inglorious Bastards" lehnt sich an den italienischen Kriegsfilm "Ein Haufen verwegener Hunde" (1977) von Enzo Castellari. Dabei geht es um eine Gruppe von Sträflingen und Deserteuren, die Ende des zweiten Weltkriegs auf ein Himmelfahrtskommando gegen die Nazis geschickt werden. Die Dreharbeiten beginnen angeblich im Herbst in Deutschland und Frankreich. Schweiger und Brühl haben zwar schon eine gewisse "Auslandserfahrung", eine Zusammenarbeit mit Tarantino wäre aber sicherlich für beide ein Karrierehöhepunkt.

Derweil macht auch das Gerücht die Runde, dass Tarantino neue Casting-Pläne für sein Russ-Meyer-Remake von "Die Satansweiber von Tittfield" hat. Nachdem es vor einiger Zeit hieß, er wolle Pornostar Tera Patrick für den Trash-Film verpflichten, soll es nun doch wieder Britney Spears sein. Derzeit ist nicht klar, was genau dran ist und ob Patrick und Spears um diesselbe Rolle konkurrieren oder nicht. Britney soll sich jedenfalls sehr geehrt gefühlt haben und würde die Chance gerne nutzen, um aus ihrem Karrieretief herauszukommen. Ob "Die Satansweiber von Tittfield" oder "Inglorious Bastards", Quentin Tarantino macht jedenfalls ordentlich Wind um seine Besetzungseinfälle.

Quelle: Kino.de, Welt Online
Bild: Til Schweiger, Q-Tarantino, Daniel Brühl

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