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Tango ist Weltkulturerbe

Tangotänzer sorgen in Zukunft dafür, dass das Weltkulturerbe der Menschheit bewahrt wird. Das beschloss jetzt ein Komitee der UNESCO in Abu Dhabi. Der Tango wird ab sofort auf eine repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit gesetzt.

Diese repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit soll dabei helfen, die vielen kulturellen Ausdrucksformen auf der Welt zu bewahren. Nicht nur Tänze finden sich darauf wieder, sondern zum Beispiel auch verschiedene Bräuche und Handwerkstechniken. Und nun eben auch der Tango.

Mit dieser Liste zolle die Unesco dem veränderten Kulturbegriff des späten 20. Jahrhunderts Tribut, so die Süddeutsche. Der Blick auf verschiedene Bräuche, Anbautechniken, Musik, Theater, Rituale und Feste werde somit erweitert. Die Unesco schützt seit 2003 nicht nur Kultur- und Naturdenkmäler, sondern auch diese immateriellen Kulturgüter.

Der Tango verbreitete sich am Ende des 19. Jahrhunderts aus Uruguay und Argentinien in der Welt. Weil sich in Europa eine leicht abgeänderte Form des Tangos bildete, die als Standard- oder Turniertanz gilt, wird der ursprüngliche Tango auch Tango Argentino genannt. Wegen dieser langen Tradition und die Verbreitung über die ganze Welt, ernannte die Unesco den Tango nun zum Weltkulturerbe.

Bild: Juliano Campos (Flickr),Ana Cotta (Flickr)

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