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Tag elf im Dschungelcamp

Im RTL-Dschungelcamp werden die Promis nun schon seit elf Tagen mit Ekelprüfungen, Nahrungsmittelentzug und ihrer gegenseitigen Anwesenheit gequält. Nach neun Tagen musste Soap-Darsteller Michael Mezziani die Heimreise antreten, am darauffolgenden Tag sollte Großmaul Peter Bond gehen. Nun traf es einen dritten und es war schon wieder ein Mann: Der ehemalige Eiskunstläufer Norbert Schramm war wohl einfach zu unauffällig, die Zuschauer wollten ihn nicht mehr sehen bei "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!"

Zunächst mal kündigte Sonja Zietlow in einem gewagten Outfit mit tiefem Ausschnitt die nächste Prüfung an. Nico Schwanz musste auf den "Fels des Grauens". Vorher gab es aber noch einen müden Blick auf die Dschungelbewohner: Öde Langeweile macht sich breit. Gundis Zambo und Ingrid van Bergen schienen ihren Peter Bond bereits zu vermissen, verloren sogar ein paar Tränen. Giulia Siegel zickte wieder in Hochform rum, weil ihr niemand eine Massage verpassen wollte: "Hier denkt jeder nur an sich, ich ertrag diese Oberflächlichkeit nicht mehr", kurze Zeit später grinste sie sehr tiefsinnig in die Kamera: "Bitte ruft für mich an!" Günther Kaufmann gab auch nicht viel von sich. Er schwelgte wohl noch in der Erinnerung vom Vortag, als er im Dschungel ein Schaumbad mit "Mausi" Lugner genossen hatte.

Gut, dass der mutige Friseur und Model Nico Schwanz noch Ambitionen hatte. Der 29-Jährige nominierte sich selbst zur Dschungelprüfung und verschwand wenig später im "Fels des Grauens". Dort fischte er mutig zwischen Schlangen, Krebsen, Ameisen und Skorpionen, um am Ende immerhin fünf von acht möglichen Sternen zu holen. Das Team war zufrieden, spektakulärer als die bisherigen Dschungelprüfungen war das aber auf keinen Fall. Am Ende machte Sonja Zietlow aus Norbert Schramm mal eben Robert Schramm, aber das wird auch nicht der Grund dafür gewesen sein, dass niemand für ihn anrief. Er war einfach zu still in dem ohnehin schon langweiligen Dschungelcamp. Schramm verschwand so leise, wie er gekommen war.

Die "Bild"-Zeitung fand nebenbei heraus, wer die bissigen Sprüche für Sonja Zietlow vorbereitet. Es ist niemand geringerer als ihr Mann Jens Oliver Haas. Nachts schaut er sich mit einem Helfer das gedrehte Material an, danach schreibt er die fiesen Witze, die seine Frau dann in der Sendung zum Besten gibt. "Es ist Kopfarbeit, wir schauen uns die Einspielfilme an, dann heißt es rumalbern, recherchieren, kopfzerbrechen und schreiben", erzählte er der "Bild".

Den wirklichen Pepp bringen diese Sprüche aber auch nicht in die Sendung. Dennoch, das Kandidatenfeld dezimiert sich langsam und es dauert auch nicht mehr lang, dann wird der Dschungelkönig der vierten Staffel des RTL-Dschungelcamps feststehen.

Quelle: Welt Online, Stern.de
Bild: RTL

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