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Street Art in New York – öffentliche Telefonzellen zum Beten

Einmal wieder ist die Metropole New York City der absolute Trendsetter und Revoluzzer. Im Rahmen eines Street Art Projektes funktionierte der Künstler Dylan Mortimer jetzt öffentliche Telefonzellen zu kleinen Gebetskabinen um.

Um mal eben seine Stoßgebete gen Himmel zu richten, kann man sich also künftig in die neuen "Bet-Zellen" begeben. Auf englisch heißen die Kabinen auch noch ein bisschen cooler – nämlich "Public Prayer Booths". Diese kommen mit ausklappbarer Kniebank und einer Ablage für die gefalteten Hände daher.

Der Künstler Mortimer, der 2006 seinen Abschluss an der School of Visual Arts in NY machte, erklärt seine Kunst so: "In meiner Arbeit versuche ich herauszufinden, wie der persönliche Glaube der Menschen in der Öffentlichkeit funktioniert. Dabei verwische ich die Grenzen zwischen dem, was noch erlaubt ist, und dem, was schon verboten ist." Bleibt also abzuwarten, ob sich am Ende manch prüder Amerikaner an den Telefonzellen zum Beten stoßen wird.

Quelle: Fem.com
Bild: TheTruthAbout...(Flickr)

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