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Stefan Raab beendet seine ESC-Karriere

TV-Titan und Lena-Entdecker Stefan Raab hat gestern in einem Interview bekannt gegeben, dass er ab sofort seine ESC-Karriere beendet und von allen Grand-Prix-Ämtern zurücktritt. Raab wolle in Zukunft weder als Moderator, Juryvorsitzender, Komponist oder musikalischer Produzent am Eurovision Song Contest mitwirken. Beim Finale des ESC 2011 in Düsseldorf moderierte Raab zusammen mit Anke Engelke und Judith Rakers vor rund 120 Millionen Zuschauern.

Für viele mag das konsequent sein, aber besonders die ARD scheint überrascht, denn erst letzte Woche erklärte die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt die weitere Zusammenarbeit mit ProSieben zum Eurovision Song Contest 2012. Raab erklärte seinen Rückzug auf dem Höhepunkt seines ESC-Engagements. Nach dem Sieg seines Schützlings Lena Meyer-Landrut und der äußerst gelungenen Austragung des Contests im eigenen Land, will der 44-Jährige keinen zweiten Ralph Siegel abgeben.

Dennoch soll das von Stefan Raab und Brainpool produzierte Fernsehformat 'Unser Star für...' weiterhin die Grundlage für den nationalen ESC-Vorentscheid sein. So ganz will er also doch nicht Abschied nehmen. Der gelernte Metzger fügte hinzu, dass er in seinen TV-Total-Sendungen auch weiterhin die Idee des Eurovision Song Contests unterstützen und begleiten wird. Auch ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber würde sich freuen, wenn Stefan Raab zum Beispiel als ESC-Jurymitglied dabei bliebe.

Stefan Raab bei der ESC-2001-Eröffnung

Quelle: n-tv.de
Bild: eurovision.de

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