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Sinead O’Connor: Üppiges Comeback mit Pagenfrisur

Die irische Protest-Pop-Sängerin Sinead O'Connor machte sich als glatzköpfiges One-Hit-Wonder in den 80er Jahren weltweit einen Namen: Nun trat sie für ihr Comeback mit Pagenfrisur und doppeltem Gewicht wieder auf die Bühne. Besonders durch ihre bewegende Coverversion des Prince-Songs 'Nothing Compares 2 U' gehörte sie zu den charismatischsten Künstlerinnen des Pop. Als vierfache Mutter ist die Zeit an der einst grazilen Sinead O'Connor eben auch nicht spurlos vorbeigegangen.

Derzeit ist die 44-Jährige mit ihrem neuen Album 'Home' auf Tournee und spielte bereits in Moskau, Manchester und Madrid. Seit ihrem letzten Album 'Theology' von 2007 und ihrem Talkshow-Auftritt, bei dem sie ein Bild des Papstes zerriss, war es ziemlich ruhig um Sinead geworden. Nach ihrem zweiten Album 'I Do Not Want What I Haven't Got' von 1990 hatte die Irin dem Musikbusiness bereits mehrmals den Rücken zugekehrt. 2000 folgte das erste große Comeback mit dem Album 'Faith And Courage'. Doch auch ihrem vierten Kind, das 2007 geboren wurde, widmete Sinead O'Connor mehr Zeit als der Musik.

Aber nicht nur musikalisch war sie eine feste Größe der irischen Musikwelt. Anfang der 90er Jahre sympathisierte sie öffentlich mit der IRA und stürmte 1992 sogar ins irische Parlament, wo sie mit dem Premierminister über Abtreibung diskutierte. Die Liveshow, in der sie ein Bild des Papstes zerriss und forderte: 'Bekämpft Eure wahren Feinde' war dann anscheinend zu viel des Guten. Sie distanzierte sich später von dieser Aktion. Sinead O'Connors Comeback soll nun ganz unpolitisch von Statten gehen, dafür sorgt sie eben mit ihrer neuen Erscheinung für Gesprächsstoff.

Sinead O'Connor - 'Nothing Compares 2 U'


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