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Shooting Silvio: filmischer Mord an Berlusconi macht Ärger

Für viel Aufregung in Italien sorgt der Film "Shooting Silvio", der davon handelt, dass der Hauptprotagonist des Filmes einen Mord am italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi plant. Gedreht wurde der Film vom Regisseur Gerardo Carboni.

Der Film wurde nach Angaben von 'Bild' auf der Berlinale 2006 das erste Mal öffentlich gezeigt. Bevor der Film auf die Rote Liste gekommen ist und nicht mehr öffentlich gezeigt werden durfte, lief er 2007 noch in einigen ausgewählten italienischen Kinos.

Der Film handelt von Giovanni, der der festen Überzeugung ist, dass Silvio Berlusconi der Grund allen Übels in Italien ist. Er schreibt ein Enthüllungsbuch über den Ministerpräsidenten, doch er glaubt mehr tun zu müssen und schmiedet Pläne um Berlusconi zu entführen und zu töten.

Nun hat der Privatsender Sky die Rechte an dem Film gekauft und strahlt ihn seit Montag täglich aus, zum Ärgernis der Parteimitglieder der rechtspopulistischen "Popolo della Libertà" von Berlusconi. Während einige Anhänger Berlusconis den Film für einfach nur schlechtes Fernsehen halten, glauben andere, dass es in der Zeit der Krise unpassend sei, einen solchen umstrittenen Film zu senden.

Dem Großteil der Italiener scheint der Film jedoch nichts auszumachen. Die Italiener finden den Film wohl eher spannend, als zur Nachahmung anregend und erfreuen sich an den filmischen Mordplänen an Silvio Berlusconi in "Shooting Silvio".

"Shooting Silvio" italienischer Trailer


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