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Sex and the City: Der Film ist gestern gestartet

Für alle "Sex and the City"-Fans war es gestern endlich soweit. Nach der Premiere in Berlin Anfang des Monats, sind die Damen aus New York am Vorabend nun schließlich bundesweit in den Kinos angelaufen. Die ersten Reaktionen, vor allem die der Kritiker, sind gemischt, aber für die treuen Anhänger der Erfolgsserie seiner Zeit dürften einfach nur froh gewesen sein, dass das Warten ein Ende hatte.

In der Filmversion von "Sex and the City" geht es um die bevorstehende Hochzeit der Hauptfigur Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker). Die Stil-Ikone hat sich jahrelang ihrem Verehrer und Verehrten Mr. Big (Chris Noth) genähert und sich wieder von ihm enfernt. Am Ende der sechsten Staffel gab es 2004 ein Happy End im romantischen Paris mit Liebeserklärung und sicher vielen feuchten Augen. Der Film "Sex and the City" macht locker flockig weiter, wo die Serie aufgehört hat. Die Dramatik besteht in all dem, was schief gehen kann bei den Vorbereitungen zur Hochzeit des Jahres.

Schöne Bilder der Hauptdarstellerin Sarah Jessica Parker

Im Leben der vier Ladies hat sich einiges verändert. Kolumnistin Carrie schreibt inzwischen einen Bestseller nach dem anderen. Samantha (Kim Catrall) lebt monogam mit dem Schauspieler Smith in Los Angeles. Miranda (Cynthia Nixon) arbeitet immer noch als Anwältin und hütet gemeinsam mit Lebensgefährten Steve das gemeinsame Kind, während Charlotte mit Harry und ihrer chinesischen Adoptivtochter glücklich ist. Probleme tauchen dennoch auf. Die Hochzeit wächst Carries Verlobtem über den Kopf und er lässt den Termin platzen. Samantha vermisst das Freiheitsgefühl von häufig wechselnden Geschlechtspartnern und Miranda wird vom Vater ihres Kindes betrogen. Es geht auf und ab, Freundschaft siegt wie damals schon über alles und ein Happy End ist auch in Sicht.

Insgesamt fehlt es den Damen leider etwas an Spritzigkeit und Biss. Soviel Sarkasmus wie zur erfolreichen TV-Zeiten krieg man von den vieren nicht zu hören. Zusätzlich vermisst man die Stadt New York, obwohl der Film "Sex and the City" dort spielt. Nicht nur im Titel war enthalten, dass von Anfang an das Stadtleben mit im Zentrum des Serienkonzepts stand. Nein, der Kino-Film "Sex and the City" kann einfach nicht so sehr als Hommage an die kosmopolitischen Seiten des "Big Apple" stehen, wie es die Serie knapp 100 Episoden lang getan hat.

Hier gehts zu Bildern von "Sex and the City: Der Film"

Was fehlt, sind also schöne Bilder von New York und seinem Lifestyle sowie nackte Haut und Gespräche über Sex-Spielzeug. Das würdige Ende einer Ära ist "Sex and the City: Der Film" aber trotzdem. Neben der Emanzipation und der sexuellen Revolte, die die Serie transportierte, ging es zahlreichen weiblichen Fans schließlich immer um die Entwicklung ihrer Lieblingsfiguren. Carrie Bradshaw wollte immer nur eines: Heiraten! Was also könnte ein romantisches Großstadtmärchen in Serienformat besser abrunden, als eine Hochzeit auf der Leinwand? "Sex and the City: Der Film" bringt auf den Punkt, worauf die Serie sechs Jahre hingearbeitet hat.

Quelle: angelaufen.de

Bild: wwws.warnerbros.de/sexandthecity

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