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Schlag den Raab: Kandidat Hans-Martin gewinnt und wird gehasst

Der 24-jährige Hans-Martin aus Oldenburg gewann am Samstag 500.000 Euro bei "Schlag den Raab". Mit seinem arroganten und provozierenden Auftreten brachte er allerdings das Publikum und auch Raab sowie Moderator Matthias Opdenhövel gegen sich auf. Nun wird außerdem vermutet, dass der Pharmazie-Praktikant auch noch während der Show gekokst haben soll, so unzählige Portale.

Das gab es in der Geschichte der Pro7-TV-Show "Schlag den Raab" noch nie. Die Zuschauer waren für Stefan Raab und gegen den Kandidaten. Denn der 24-jährige Hans-Martin machte sich mit Sprüchen wie "Ich habe einen IQ von 143" und peinlichen Motivations-Gebahren zum Unsympathen. Schon während der Show gingen über Twitter Hass-Tiraden auf "Hass-Martin" ein. Bei Facebook und studivz gründeten sich sofort Gruppen gegen den am Samstag wohl unbeliebtesten Deutschen.

Das hat sich Hans-Martin alles selbst zuzuschreiben. Als Stefan Raab bei einem Wissensquiz ein zugegeben peinlicher Fehler unterlief – gefragt war nach einem Europameister, Raab antwortete "USA" - konnte und wollte Hans-Martin seine Schadenfreude nicht verbergen. Er applaudierte und lachte laut. Beim Diskuswerfen wollte er gönnerhaft den letzten Versuch auslassen, weil er schon klar führte. Er trat trotzdem noch mal an, als Raab ihn dazu aufforderte. Das nutzte Hans-Martin allerdings nichts, Stefan Raab gewann mit dem letzten Wurf und sorgte für ein nie gekanntes Toben im Publikum.

Kandidat Hans-Martin vs. Stefan Raab

Vor dem letzten, entscheidenen Spiel sagte Raab: "Ich verliere nicht gerne, aber heute besonders ungern". Er verlor tatsächlich und die Buh-Rufe im Publikum wurden immer lauter. Lediglich die Familie von Hans-Martin und ein ominöser Mann, der als "sein Nachbar" vorgestellt wurde, klatschten und jubelten. Nun fragt welt.de, ob Stefan Raab und Moderator Matthias Opdenhövel den Kandidaten vor dem Spießrutenlauf hätten schützen müssen, anstatt noch Öl ins Feuer zu gießen. Doch Hans-Martin wollte sich gar nicht helfen lassen. "Ich bin nicht hier, um Freunde zu finden, sondern um Geld zu gewinnen", sagte er.

Hans-Martin fiel aber anscheinend nicht nur durch Arroganz und Überheblichkeit auf, sondern auch durch merkwürdige Wünsche und Benehmen. Vor einem Wissensquiz verlangte er plötzlich hektisch nach Traubenzucker und schaute hilflos zu seinen Leuten. Und nun wird ihm auch noch vorgeworfen, dass er mitten in der Show auf der Toilette gekokst habe. Schon während der Live-Übertragung von "Schlag den Raab" meldeten sich über Youtube angebliche Bekannte und Schulkollegen von Hans-Martin, die ihm regelmäßigen Kokain-Konsum vorwarfen.

Eine Szene während der Show gibt den Martin-Hassern anscheinend Zündstoff. Vor einem Wettbewerb sagte Hans-Martin plötzlich, dass er aufs Klo müsse. Als er zurück kam, rieb er sich wohl auffällig oft die Nase, was nun zu (übertriebenen?) Spekulationen führte. Pro7 war laut dem Schweizer Nachrichtenmagazin 20 Minuten für keine Stellungnahme zu erreichen. Fakt ist, dass sich Hans-Martin mit seinem Auftreten bei "Schlag den Raab" vorwiegend Feinde gemacht hat, allerdings gewann er die 500.000 Euro und das ist wohl die Hauptsache.

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