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RTL – Wegen Brigitte Nielsen Ärger mit dem Jugendschutz

Der Sender RTL hat schon wieder Ärger mit dem Jugendschutz und den Medienanstalten – diesmal wegen der umstrittenen OP-Show rund um den abgehalfterten Star Brigitte Nielsen. Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) machte jetzt ihre Kritik an dem Format deutlich.

Erst vor kurzem wurde RTL bereits zu einem Bußgeld in Höhe von 100.000 Euro verdonnert, da entschieden wurde, dass das Verhalten von Dieter Bohlen in der Sendung "Deutschland sucht den Superstar" gegen jede Art von Toleranz und Respekt verstoße.

Nun also droht RTL neuer Ärger wegen der OP-Show "Aus alt mach neu" mit Brigitte Nielsen. Wolf-Dieter Ring von der KJM sagte in der Münchener Abendzeitung: "Es ist immer problematisch, wenn Schönheitsoperationen zur Unterhaltung gezeigt und damit verharmlost werden."

Weiter kritisierte Ring die Tatsache, dass RTL mit der OP-Sendung vermitteln würde, der eigene Körper sei durch Eingriffe von außen beliebig gestaltbar. Prominente dürften in einer Sendung dieses Bild nicht noch mit ihrer Teilnahme verstärken.

Die KJM hatte im Jahre 2004 in einer Auseinandersetzung mit dem MTV-Format "I want a famous face" entschieden, dass Sendungen, die Schönheitsoperationen zu Unterhaltungszwecken zeigen, erst nach 23 Uhr ausgestrahlt werden dürfen. Jetzt also Brigitte Nielsens OP-Show – gut möglich, dass RTL durch den neuen Ärger mit dem Jugendschutz am Ende wieder ein Bußgeld aufgebrummt bekommt.

Quelle: Welt-Online
Bild: YouTube

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