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"Rohtenburg" und "State of Play" - Kino am 18. Juni

Am 18. Juni starten gleich zwei hochkarätige US-Thriller in den deutschen Kinos. Mit "Rohtenburg" kommt die Geschichte des Kannibalen von Rotenburg mit langer Verzögerung nun doch auf die deutschen Leinwände, in "State of Play - Stand der Dinge" spielt ein Haufen Hollywood-Stars gegen eine politische Verschwörung an.

Die Amerikanerin Katie Armstrong (Keri Russell) aus "Rohtenburg" studiert in Deutschland Psychologie und beschäftigt sich näher mit dem Fall des Kannibalen Oliver Hartwin (Thomas Kretschmann). Der tötete einst seine Internetbekanntschaft Simon Grombek (Thomas Huber) auf dessen Wunsch hin und verspeiste Teile der Leiche. Katie stößt auf ein Video der Tat und lässt sich von ihre Faszination tiefer in die seelischen Abgründe des Täters ziehen, als ihr lieb ist.

Trailer zu "Rohtenburg"

Nach einem langen Rechtsstreit darf "Rohtenburg" trotz der engen Parallelen zum Fall des "Kannibalen von Rotenburg" nun also auch in Deutschland gezeigt werden. Videoclip- Regisseur Martin Weisz meint sowieso, sein Film sei bestenfalls "inspiriert" von den Taten des Armin Meiwes. In jedem Fall hat er einen düsteren Thriller geschaffen, der gleichermaßen mit einem Gewalttäter-Psychogramm und Schockmomenten überzeugt, besonders hebt sich außerdem Hauptdarsteller Thomas Kretschmann mit seiner intensiven Darbietung des gestörten Täters hervor.

In "State of Play - Stand der Dinge" sieht der Politiker Stephen Collins (Ben Affleck) einer rosigen Zukunft entgegen, er kann sich Hoffnungen auf eine Kandidatur zum US-Präsidenten machen. Der Mord an seiner Assistentin wirft diese Pläne durcheinander. Collins alter Freund, der Journalist Cal McCaffrey (Russel Crowe) untersucht den Fall mit einer jungen Kollegin (Rachel McAdams), gemeinsam kommen sie einer politischen Verschwörung auf die Spur.

Trailer zu "State of Play - Stand der Dinge"


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Der ehemalige Dokumentarfilm-Regisseur Kevin Macdonald bewegt sich nach "Der letzte König von Schottland" (2006) noch sicherer auf dem Terrain des komplexen Polit- Thrillers. Trotz erzählerischer Vielfalt und schwierigen Zusammenhängen geizt "State of Play" nicht mit Action und entfaltet seine großen Stärken vor allem durch seine erstklassige Besetzung mit Stars wie Helen Mirren, Russel Crowe und Ben Affleck.

Große Namen und große Spannung hat das Juni-Kino also zu bieten. Sei es durch Kannibalen-Mörder oder politische Komplotte, mit "Rohtenburg" und "State of Play - Stand der Dinge" wird der Kinobesuch garantiert zur nervenaufreibenden Angelegenheit.

Bild: YouTube, movies.universal-pictures-international-germany.de

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