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Rihanna: Das Überraschungskonzert Berlin war eher enttäuschend

Dass sich derzeit so viel um die Zahl 7 bei Rihanna dreht, ist eigentlich ganz einfach zu erklären: Vor sieben Jahren erstürmte sie mit ihren Liedern den Popolymp. Seit sieben Jahren hat sie anhaltenden Erfolg und sicher soll der noch mindestens sieben Jahre anhalten. Deswegen heißt das aktuelle Album "777". Nur die Zahl ihrer Grammys passt nicht dazu. Davon hat sie nämlich erst sechs.

Um das Album zu promoten, hat sich Rihanna etwas ganz besonderes ausgedacht. In sieben Tagen gibt die in Barbados geborene Sängerin sieben Konzerte in sieben Metropolen der Welt. In Mexiko-City ging es am 14. November los, danach folgten Toronto, Stockholm und Paris. Und dann war Berlin an der Reihe. Es folgen noch London und New York. 777 Fans dürfen auf jedes Konzert. Der Ort des Gigs ist streng geheim, selbst die glücklichen Karteninhaber erfahren kurz vor Beginn, wo es hingeht.

Das E-Werk in Berlin-Mitte war schließlich der Ort des Geschehens. In freudiger Erwartung versammelten sich die glücklich Besitzer eines Tickets. Aber die gute Laune sollte bald schwinden. Denn Rihanna ließ lange auf sich warten. Erst eine halbe Stunde vor Mitternacht betrat sie die Bühne. Und auch die Länge des Konzertes konnte die vielen Fans, von denen einige schon zu müde waren, um noch richtig mitzugehen, nicht erquicken. Nach einer Stunde war Feierabend, eine Zusage gab es nicht mehr.

Die ständigen Verspätungen kosten Rihanna nach Informationen der britischen Boulevardzeitung "Sun" übrigens eine Menge Geld. Ständig müssten Flüge verschoben werden, weil der Superstar zu spät mit dem Konzert beginnt und anschließend noch feiern möchte. "Rihanna zögert ihre Auftritte hinaus, was den ganzen Zeitplan durcheinander bringt. Ihr Team müsse dann immer wieder bei den Flughäfen anrufen, denn jede Stunde die vergeht, muss Rihanna für Fluggenehmigungen bezahlen", so ein Informant des Boulevardblattes. Und weil ein privates Flughafen-Team, Gepäckträger, Sicherheitsdienst und Zoll auch noch mit dran hängen, hätten die Strafgelder inzwischen eine Höhe von 250.000 Euro erreicht. Ob sie das mit den Konzerten wieder einspielen kann?

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