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Rekordverdächtig: Mikro-Buch aus Japan

Das kleinste Buch der Welt kommt offenbar aus Japan und es ist tatsächlich rekordverdächtig. Lesen kann man das Buch "Shiki no Kusabana" nicht - jedenfalls nicht ohne Vergrößerungsglas, denn die Buchstaben sind nicht größer als 0,01 Millimeter!

Ein Verlag in Tokio hat jetzt das Mikro-Buch herausgebracht: Es ist gerade mal so groß wie der Kopf einer Stecknadel. Das Werk hat 22 Seiten, trägt den Titel "Shiki no Kusabana" (übersetzt: Blumen der Jahreszeiten) und zeigt Illustrationen von Blumen und deren Namen, berichtete am Mittwoch das Unternehmen Toppan Printing.

Die mikroskopisch kleinen Schwarz-Weiß-Zeichnungen japanischer Blüten und die Buchstaben sind so winzig, dass man sie mit bloßem Auge gar nicht entziffern kann. Die Lettern und Schriftzeichen sind lediglich 0,01 Millimeter groß. Der Verlag gab an, für den Druck habe man die gleiche Technik benutzt, wie sie in Gelddruckereien zum Einsatz komme um etwaige Fälschungen zu verhindern.

Nun möchte Toppan einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde folgen lassen um den Weltrekord-Titel für das kleinste Buch auf der Welt für sich zu beanspruchen. Bislang wird dieser Titel von einem Büchlein in Russland gehalten: 0,9 Millimeter misst das Werk mit dem Titel "Chamäleon". Das japanische Mini-Buch ist sogar noch um 0,15 Millimeter kleiner.

Ausgestellt wird es in Tokio, im Toppan-Druckereimuseum. Für umgerechnet etwa 235 Euro kann man es, mitsamt einer etwas größeren Version und mit einer Lupe, im Museumsshop erstehen.

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