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Raab zum nächsten Eurovision Song Contest?

TV-Entertainer Stefan Raab soll eventuell im kommenden Jahr für Deutschland beim Eurovision Song Contest in Norwegen antreten. Nach den letzten Debakeln soll es nun wieder das umstrittene Mulittalent richten, es wäre ja auch nicht das erste Mal.

Im Jahr 2008 landeten die No Angels für Deutschland auf dem letzten Platz. Danach entschied sich die ARD auf die Zuschauerwahl beim Vorentscheid zu verzichten und legte selbst fest, welche der Einsendungen ESC-würdig ist. Die Wahl fiel auf Alex Christensen und Oscar Loya, die als "Alex Swings Oscar Sings!" mit dem Song "Miss Kiss Kiss Bang" in Moskau an den Start gingen. Der 20. Platz ist zwar nicht der letzte, dennoch kann der diesjährige Auftritt ebenso wenig als Erfolg bezeichnet werden, selbst die Unterstützung durch Dita von Teese änderte daran nichts.

Auch Stefan Raab hat eine Geschichte mit dem Eurovision Song Contest. Das erste Mal schickte er als Produzent 1998 den Schlagersänger Guildo Horn mit "Guildo hat euch lieb" in England ins Rennen, mit Platz sieben holten sie das beste Ergebnis seit langem. Zwei Jahre später nahm Raab selber am Finale in Stockholm teil und holte mit seinem Blödelsong "Wadde Hadde Dudde Da?" den fünften Platz. Im Jahr 2004 produzierte Raab seinen eigenen Castingstar Max Mutzke, der mit "Can't Wait Until Tonight" in Istanbul auf Platz acht landete. Seither ging es bergab mit Deutschland und dem Eurovision Song Contest, nun fragen sich alle, ob Raab zurückkehren und als Produzent oder sogar als Sänger für die ganz große Nummer sorgen wird.

Wadde Hadde Dudde da

Laut "Welt Online" soll heute auf einer Pressekonferenz in Köln verkündet werden, welche Art der Zusammenarbeit es zwischen Raab, ProSieben und der ARD geben soll. Man habe sich wohl auf ein Konzept mit mehreren Stufen und wechselnden Sendeplätzen verständigt, genaueres wird aber erst noch bekannt gegeben. Die Verhandlungen sollen außerdem schon seit einem Jahr laufen. Somit ist zumindest auch schon mal klar, dass man bei der ARD schon länger mit Raab plant und nicht erst nach der ESC-Schlappe in Moskau panisch wurde.

Bild: eurovision.ndr.de

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