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Raab und Engelke räumen bei Deutschem Fernsehpreis ab

Die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2011 am Sonntagabend im Kölner Coloneum ging im Gegensatz zum Vorjahr ganz ohne Skandale oder Aufreger vonstatten. Als Gewinner der Preisverleihung konnten Stefan Raab und Anke Engelke jeweils zwei Trophäen abräumen. Der von Raab, Engelke und Judith Rakers präsentierte 'Eurovision Song Contest 2011' gewann den Deutschen Fernsehpreis für die beste Unterhaltung.

Zusätzlich wurde Raab vom Publikum als bester Entertainer und Anke Engelke für ihre Sat.1-Sendung 'Ladykracher' als beste Comedy ausgezeichnet. Unter der etwas langweiligen Moderation von Marco Schreyl und Nazan Eckes wurden insgesamt 18 Preise vergeben, 11 davon an Produktionen der ARD. Die ehemaligen Fernsehpreise Telestar (ARD und ZDF) und Goldener Löwe (RTL) gingen 1999 erstmals im Deutschen Fernsehpreis auf, der seitdem jährlich Ende September bzw. Anfang Oktober in Köln vergeben wird.

Den Ehrenpreis bekam Joachim Fuchsberger von seinem Weggefährten Frank Elstner überreicht. Am Ende der fast zweieinhalbstündigen Gala ehrte die deutsche Film- und Fernsehriege den 84-Jährigen mit minutenlangen Standing Ovations. Der gläserne Obelisk für den besten Fernsehfilm ging an das ARD-Drama 'Homevideo', ein Film über Opfer von Cyber-Mobbing. Der 21-jährige Schauspieler Jonas Nay erhielt dafür den mit 15.000 Euro dotierten Förderpreis.

Als beste Schauspieler wurden Jörg Hartmann ('Weissensee') und Nina Kunzendorf als Polizistin in dem Film 'In aller Stille' geehrt. Der Fernsehpreis hat einmal mehr die hervorragenden Leistungen im deutschen Fernsehprogramms gewürdigt und bewiesen, dass der Deutsche Fernsehpreis 2011 anderen TV-Galas wie dem Bambi oder der Golden Kamera in nichts nachsteht.

Deutscher Fernsehpreis 2011 - Die Gewinner:
  • Bester Fernsehfilm: 'Homevideo' von Kilian Riedhof mit Wotan Wilke Möhring
  • Förderpreis: Jonas Nay für seine Hauptrolle in 'Homevideo'
  • Bester Mehrteiler: 'Hindenburg'
  • Beste Serie: 'Weissensee'
  • Beste Schauspielerin: Nina Kunzendorf
  • Bester Schauspieler: Jörg Hartmann
  • Beste Unterhaltung: 'Eurovision Song Contest 2011'
  • Beste Comedy: 'Ladykracher'
  • Beste Unterhaltung Doku: 'Stellungswechsel'
  • Beste Sportsendung: 'RTL Boxen: Wladimir Klitschko vs. David Haye'
  • Beste Information: Fukushima-Experte Ranga Yogeshwar
  • Beste Dokumentation: 'Wärst Du lieber tot?'
  • Beste Reportage: 'Die Story: Adel vernichtet – Der bemerkenswerte Niedergang des Bankhauses Oppenheim'
  • Besondere Leistungen Information, Unterhaltung und Fiktion: Denis Scheck ('Druckfrisch'), ARD-Adelsexperte Rolf Seelmann-Eggebert sowie die Regisseure Christian Petzold, Dominik Graf und Christoph Hochhäusler von 'Dreileben'
  • Publikumspreis: Stefan Raab als 'Bester Entertainer'
  • Ehrenpreis der Stifter: Joachim Fuchsberger

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