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Pro7: "Schulz in the Box" wird gefeiert und fortgesetzt

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Es ist zwar kein Quotenrenner im TV, aber "Schulz in the Box" liefert Pro7 durchaus zufriedenstellende Einschaltquoten. Deswegen hat der Sender nun angekündigt, dass das Format im Sommer fortgesetzt wird. Nach vier Sendungen ist jetzt erst einmal Pause. Olli Schulz wurde dabei bei den Umweltschützern von "Fuck for Forest", in Japan, in Moskau und im Knast abgesetzt. In der JVA Hannover lief jetzt die vorerst letzte Folge.

Doch nicht nur die Zuschauer nehmen das Format an, auch die Kritiken können sich durchaus lesen lassen. Vor allem Olli Schulz selbst wird gelobt, auch wenn man er sich auf seine neue Sendung erst noch einstellen musste. Er habe zu Beginn "zu sehr von oben herab" agiert, obwohl er sich integrieren wollte. Doch spätestens mit der letzten Folge überzeugte der Musiker.

Über sein eigenes Leben dachte Olli Schulz nach, als er wie ein normaler Knasti in die JVA eingeliefert wurde. "Jetzt stehe ich vor meinem 40. Geburtstag und frage mich: Was wäre, wenn ich einen anderen Lebensweg eingeschlagen hätte? Wäre ich glücklicher, zufriedener oder lebe ich schon das Leben, das am Besten zu mir passt?" Sinnsuche hinter Gittern auf Pro7.

Die Sendung versucht erst gar nicht, dem TV-Zuschauer vorzugaukeln, was nicht passiert Schulz sagt ganz klar, dass er in einem leerstehenden Trakt und nicht mit den realen Gefangenen untergebracht wurde. Er lernt aber viele Gefangene kennen. Und er agiert mit ihnen auf Augenhöhe, nicht mehr von oben herab. Olli Schulz liefert mit "Schulz in the Box" eine Unterhaltungssendung mit Niveau. Und letzteres ist ja leider sehr selten geworden im deutschen Fernsehen.

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