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Pro 7 hat Ärger wegen der "Reality Queens auf Safari"

Derzeit gehen auf Pro 7 "Reality Queens auf Safari". Doch wenn es nach entwicklungspolitischen Nicht-Regierungsorganisationen gehen würde, dann müsste der Sender die Sendung sofort absetzen. Die Show seit rassistische, heißt es aus Reihen der NGOs.

Das Konzept der Sendung ist, dass Pro 7 mehr oder wenige prominente Damen nach Tansania schickt, damit sie dort zum einen lernen, wie ein Leben ohne Luxusartikel sein kam, zum anderen machen sie dort Spielchen, um am Ende eine Siegerin zu ermitteln. Erst eine Folge lief, aber jetzt soll schon damit Schluss sein.

Denn in einem offenen Brief stellen entwicklungspolitsche NGOs wie etwa Tanzania-Network.de, das Leipziger Missionswerk oder die Deutsch-Tansanische Freundschaftsgesellschaft die Forderung an Pro 7, die Sendung sofort aus dem Programm zu nehmen. Denn das Land Tansania werde in einem falschen Licht dargestellt. Rassismusvorwürfe kommen sogar auf.

Einfältig, beleidigend und menschenunwürdig, so würden die Menschen in Tansania von Pro 7 dargestellt, kritisieren die Organisationen. In dem Brief heißt es: "Dieses Land auf seine beeindruckenden Landschaften und vielfältige Flora und Fauna zu reduzieren und in Bezug auf seine Menschen nur altbekannte Stereotype zu bedienen, fördert ein rassistisches, neokoloniales Bild Afrikas." Pro 7 ließ aber verlauten, dass trotz aller Kritik an der Sendung festgehalten werden solle.

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