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Popstars: Wenig Talent und eine Verarschungsaktion

Popstars geht in die neunte Staffel und propagiert 'Girls Forever'. So einfach ist es dann aber doch nicht, junge weibliche Gesangstalente zu finden. Denn die meisten Bewerberinnen sind zwar sehr selbstbewusst und können viel Gutes von sich erzählen, aber Gesangstalent haben die wenigsten.

Vivi aus Tübingen eröffnete den Reigen der skurrilen Möchtegern-Popstars. Das Mädchen mit den blonden Dreadlocks und den bunten Klamotten sagte vor der Jury: 'Ich will der Regenbogen der nächsten Popstars Girlband sein.' Detlef D! Soost sagte ihr aber, dass vor dem Regenbogen immer erst Regen komme und schickte sie raus.

Die 16-jährige Valerie aus Münster erklärte, dass sie musikalische Früherziehung genoss und mit Klavierspielen punkten werde. Sie mache Yoga und Pilates und habe einen vollen Wochenplan. Die Jury kam mit ihrer an Arroganz grenzenden selbstbewussten Art nicht sonderlich gut klar, ließ sie aber dennoch weiterkommen, genau so wie die 23-jährige Opernsängerin Isabelle und Hülya.

Mit 21 Bewerberinnen ging es in den Recall. Die 16-Jährige Hülya irritierte die Jury mit drei Bodyguards. 'Das sind Brüder von Freunden, die passen auf mich auf', sagte sie. Ihre drei Leibwächter sollten dann bei ihrer Performance mit helfen und tanzen, bewegten sich aber keinen Zentimeter. Hülya flog raus. Sonni dagegen musste bei ihrem Auftritt weinen, weil der Song 'Nobody knows' von P!ink sie an einen guten Freund erinnere, der 2009 gestorben sei. Sie war gesanglich eine der wenigen Lichtblicke.

Die ausgebildete Opersängern Isabelle begeisterte die Jury nicht nur mit ihrer Stimme, sondern auch noch mit Ballettschritten. Auch sie kam weiter. Aber dann wurde es endgültig skurril. Marie sah aus wie eine 45-jährige Bauersfrau. Die Jury wunderte sich schon länger über die wundersame Person und fand schließlich heraus, dass es sich um ein Schauspielerin handelte. Auf ihrer Facebook-Seite hat sie wohl zu sehr mit ihrer 'Verarschungsaktion' rumgeprahlt, das ist RTL nicht verborgen geblieben. D! war stinksauer und übertrieb damit mal wieder ziemlich. 'Ich bin kurz vorm Ausrasten', sagte er bedrohlich guckend.

Den Schlusspunkt setzte Valerie, die vielbeschäftigte, sehr von sich überzeugte 16-Jährige aus Münster. Sie sang einfach schlecht, bekam aber in einem Duell mit einer anderen Kandidatin noch eine Chance. Aber darauf hatte sie keine Lust und teilte der Jury mit, dass sie beabsichtige, nach Hause zu gehen, um es in späteren Popstars-Staffeln noch mal zu probieren. D! sagte ihr, dass sie das genau erwartet hätten. 'Wenn gekämpft werden muss, dann kneifst du lieber.' Nächsten Donnerstag geht es weiter mit der neunten Staffel von Popstars 'Girls Forever'.

Bild: Pro7

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