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Peter Parker ist tot: Marvel präsentiert farbigen Spiderman

Für Fans der berühmten Spinne Spiderman war es ein Schock, als die Macher von Marvel Comics ihren Lieblingshelden Peter Parker vor einiger Zeit offiziell sterben ließen - doch es dauerte nicht lange, da hatte der klettergewandte Superheld schon einen Nachfolger gefunden. Nun nahm der neue Spinnenmann im aktuellen Comic erstmals seine Maske ab - zum Vorschein kam die Figur des Miles Morales.

Die Sensation war perfekt, hinter Spiderman verbirgt sich erstmals ein farbiger Lateinamerikaner aus den Straßen New Yorks. Zwar müssen die Fans noch auf die nächste Ausgabe warten, bis endlich auch geklärt wird, wie Morales an seine Fähigkeiten gekommen ist, aber schon jetzt sorgt die Neuerung für mächtig Gesprächsstoff nicht nur unter Comic-Fans.

In der Tat war Peter Parker seit seinem ersten Auftauchen bei Marvel im Jahr 1962 etwas in die Jahre gekommen, da wurde es langsam mal Zeit, seine Figur dem Zeitgeist anzupassen. Damals noch der nerdige Physikstudent, der durch den radioaktiv verseuchten Spinnenbiss Superkräfte entwickelte, heute eine moderne Figur, die vor allem die ethnographischen Entwicklungen in den USA viel genauer widerspiegeln dürfte.

Zwar trauern zahlreiche Fans noch, dass Peter Parker nach langen Jahren des Kampfes nun durch die Hand des Grünen Goblin zur Strecke gebracht wurde, bei Marvel aber ist man sich sicher, mit Miles Morales auf das richtige Pferd zu setzen. Und die Macher gehen sogar noch weiter. Für die Zukunft kündigten sie weitere kontroverse Neuerungen an, so könne man sich grundsätzlich vorstellen, einmal einen homosexuellen Superhelden einzuführen.

So erklärte die verantwortliche Zeichnerin Sara Pichelli: 'Früher oder später wird ein schwarzer, ein schwuler oder ein schwarzer schwuler Superheld etwas ganz normales sein.' Mit der jetzigen Entscheidung, den neuen Spiderman mit einem Afro- und Lateinamerikaner zu besetzen, wolle man lediglich die Realitäten der Gesellschaft wiedergeben - von Provokation dürfte da eigentlich nicht die Rede sein.

Quelle: Dailymail.co.uk

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