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Im Kino: 'Paul' und 'World Invasion: Battle Los Angeles'

Außerirdischer ist nicht gleich Außerirdischer, das machen die Kinostarts 'Paul - Ein Alien auf der Flucht' und 'World Invasion: Battle Los Angeles' nur allzu deutlich klar. Während ersterer den Besucher als urkomischen Kumpeltypen mti Heimweh zeigt, muss bei letzterem wohl eher von einer Schar von Angreifern gesprochen werden.

Die beiden Briten Graham (Simon Pegg) und Clive (Nick Frost) aus 'Paul - Ein Alien auf der Flucht' sind dickste Kumpels und außerdem knallharte Comic- und Science-Fiction-Fans. Mit einer Reise durch die USA und an alle für Alien-Sichtungen bekannten Orte erfüllen sie sich einen Traum. Im Wohnmobil kurven sie durch die Wüste von Nevada, um die legendäre Area 51 zu sehen. Als es vor ihren Augen zu einem Autounfall kommt und ein kleiner Außerirdischer aus dem Wrack steigt, trauen die beiden Nerds ihren Augen nicht.

- Hier gehts zum Trailer von 'Paul - Ein Außerirdischer auf der Flucht'

Wie sich herausstellt heißt der kleine Mann Paul (deutsche Stimme: Bela B.) und zeigt sich nach einigen Gründen zur Skepsis als ziemlich angenehmer Zeitgenosse. Graham und Clive wollen dem von der Militärbasis entflohenen Außerirdischen helfen, um wieder auf seinen Heimatplaneten zu können. Ihnen auf den Versen sind allerdings fiese Agenten vom FBI und das macht die Sache nicht einfacher.

Man hätte Regisseur Greg Mottola (feierte im Jahr 2007 mit 'Superbad' einen Riesenhit) nicht besser kreuzen können. Das britische Comedy-Duo aus Simon Pegg und Nick Frost hat mal wieder ein Drehbuch geschrieben und die Inszenierung ihrer eigenen urkomischen Darstellung in beste Hände gegeben. Liebevoller kann man die Figur des Geeks, Nerds oder einfach nur Sci-Fi-Freaks nicht veralbern, dazu hat es mit Paul einfach der vielleicht lustigste Außerirdische seit 'Alf' vor die Kamera geschafft. Die Nebenrollen von 'Paul - Ein Alien auf der Flucht' sind mit Stars wie Jason Bateman, Sigourney Weaver und Bill Hader prominent besetzt, kaum nötig zu erwähnen, dass der Spaß mit einer gesunden Portion Action abgerundet wird.

Action und Aliens gibt es auch in 'World Invasion: Battle Los Angeles', und das nicht zu knapp. Technologisch weit überlegene Außerirdische greifen die Erde an und die amerikanische Westküstenmetropole L.A. hält sich als letzte Bastion. Von hier aus bereitet sich eine Militäreinheit um Aaron Eckhart und Michelle Rodriguez auf die möglicherweise letzte und alles entscheidende Schlacht vor. Nach drei Horror-Streifen gibt der südafrikanische Regisseur Jonathan Liebesman auch 'World Invasion: Battle Los Angeles' einen extrem düsteren Touch, aber hier regieren eindeutig die Special Effects. In der Tradition von 'Independence Day' und 'Krieg der Welten' räumen Aliens hier so richtig auf, persönliche Geschichten bleiben hier allerdings ein wenig außen vor. Was bleibt, ist knallharte Action um US-Marines mit sehr eigenwilligen Kameraeinstellungen und hohem Tempo.

- Hier gehts zum Trailer von 'World Invasion: Battle Los Angeles'

Gute Außerirdische, böse Außerirdische...auf der Leinwand gibt es alles! Je nach Laune sollten sich die Kinobesucher in Deutschland also gut überlegen, ob es ab kommenden Donnerstag eher 'Paul - Ein Alien auf der Flucht' oder 'World Invasion: Battle Los Angeles' werden sollte.

Bild: movies.universal-pictures-international-germany.de/paul/, www.world-invasion-film.de

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