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Oscars 2014: Die großen Gewinner sind "Gravity" und "12 Years a Slave"

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Die Oscars 2014 wurden vergeben - die großen Gewinner der 86 Academy Awards sind "Gravity" und "12 Years a Slave". Der Film "Gravity" mit Sandra Bullock und George Clooney in den Hauptrollen ist der Gewinner der Oscar-Verleihung. Zehn Mal war der Film nominiert, sieben Oscars, vorwiegend in den technischen Kategorien, räumte er ab. Alfonso Cuaron wurde außerdem für die beste Regie ausgezeichnet. Allerdings gewann "12 Years a Slave" den wichtigsten Oscar. "The Wolf of Wall Street", "Captain Philipps", "Philomena" und "American Hustle" sind die Verlierer des Abends. Beide waren viele Male nominiert, gingen aber leer aus.

Ein besonderes Lob gilt Moderatorin Ellen DeGeneres. Die Talkmasterin führte zum zweiten Mal durch die Oscar-Veranstaltung und sorgte für eine Menge Spaß, weil sie die Stars immer wieder mit einbezog und liebevoll auf die Schippe nahm. Zwischendurch bestellte sie sogar Pizza und als der Pizzabote dann tatsächlich drei riesige Kartons brachte, verteilte Brad Pitt die Plastikteller sowie Servietten und Hollywood-Größen wie Jennifer Lawrence, Jared Leto, Harrison Ford oder Kevin Spacey sicherten sich schnell ein Stück. Später sorgte Ellen DeGeneres noch mit einem Foto für ein "Filmstar-Selfie". Sie twitterte es und wettete mit Meryl Streep, dass dieses Bild über eine Million Retweets bekommt. Hier ist es zu sehen. Inzwischen hat das Foto alle Twitter-Rekorde gebrochen und liegt bei 2,6 Millionen Retweets.

In den Darsteller-Kategorien setzten sich die Favoriten durch. Wie erwartet gewann Matthew McConaughey den Hauptdarsteller-Oscar und Jared Leto den Oscar als bester Nebendarsteller jeweils für "Dallas Buyers Club". Auch der Oscar für Cate Blanchett als beste Hauptdarstellerin in "Blue Jasmin" war keine Überraschung. Nicht ganz erwarten konnte man allerdings den Triumph für Lupita Nyong'o, die den Oscar als beste Nebendarstellerin in "12 Years a Slave" gewann. Sie war den Tränen nahe, als sie ihre Dankesrede hielt.

FOTOS: Oscar-Selfie von Ellen DeGeneres auf Twitter und die Selfie-Parodien

Der Film gewann noch zwei weitere wichtige Oscars. Drehbuchautor John Ridley nahm den Preis für "12 Years a Slave" entgegen. Außerdem wurde das Drama als bester Film des Jahres geehrt. Produzent Brad Pitt darf sich damit über den ersten Oscar seiner Karriere freuen, denn er hat den Film produziert. Freundin Angelina Jolie bekam einen Ehren-Oscar für ihr Engagement in der Dritten Welt.

FOTOS vom roten Teppich der Oscars 2014: Die besten und die schlechtesten Outfits

Der Film "Der große Gatsby" mit Leonardo DiCaprio gewann die Oscars für Kostüme und Szenenbild. "Leo" musste aber auch eine Enttäuschung hinnehmen. Trotz Nominierung wurde es mal wieder nichts mit dem Oscar für ihn als Darsteller in "The Wolf of Wall Street". Das Börsen-Drama War fünf Mal nominiert, gewann aber keinen Academy Award. Ähnlich ging es "Philomena" mit vier Nominierungen und "Captain Philipps", der sechs Mal nominiert war. Der größte Verlierer des Abends ist aber "American Hustle". Zehn Mal war der Streifen für einen Oscar nominiert, gewinnen konnte er nicht einen einzigen.

Die Oscar-Gewinner 2014

Bester Film

12 Years a Slave – Brad Pitt, Dede Gardner, Jeremy Kleiner, Steve McQueen, Anthony Katagas

Beste Regie

Alfonso Cuarón – Gravity

Bester Hauptdarsteller

Matthew McConaughey – Dallas Buyers Club

Beste Hauptdarstellerin

Cate Blanchett – Blue Jasmine

FOTOS vom roten Teppich der Oscars 2014: Was trugen Jennifer Lawrence und Cate Blanchett?

Bester Nebendarsteller

Jared Leto – Dallas Buyers Club

Beste Nebendarstellerin

Lupita Nyong’o – 12 Years a Slave

Bestes Originaldrehbuch

Her - Spike Jonze

Bestes adaptiertes Drehbuch

12 Years a Slave - John Ridley

Bester Animationsfilm

Die Eiskönigin – Völlig unverfroren (Frozen) – Chris Buck, Jennifer Lee und Peter Del Vecho

Bester fremdsprachiger Film

La Grande Bellezza – Die große Schönheit (La grande bellezza) – Italien (Regie: Paolo Sorrentino)

Bester animierter Kurzfilm

Mr Hublot – Laurent Witz, Alexandre Espigares

Bester Kurzfilm

Helium – Anders Walter und Kim Magnusson

Bestes Szenenbild

Der große Gatsby (The Great Gatsby) – Catherine Martin und Beverley Dunn

Beste Kamera

Gravity – Emmanuel Lubezki

Bestes Kostümdesign

Der große Gatsby (The Great Gatsby) – Catherine Martin

Bester Dokumentarfilm

20 Feet from Stardom – Morgan Neville, Gil Friesen und Caitrin Rogers

Bester Dokumentar-Kurzfilm

The Lady in Number 6 – Malcolm Clarke und Nicholas Reed

Bester Schnitt

Gravity – Alfonso Cuarón und Mark Sanger

Bestes Make-up und beste Frisuren

Dallas Buyers Club – Adruitha Lee und Robin Mathews

Beste Filmmusik

Gravity – Steven Price

Bester Filmsong

"Let It Go" aus Die Eiskönigin – Völlig unverfroren (Frozen) – Kristen Anderson-Lopez und Robert Lopez

Bester Ton

Gravity – Skip Lievsay, Niv Adiri, Christopher Benstead und Chris Munro

Bester Tonschnitt

Gravity – Glenn Freemantle

Beste visuelle Effekte

Gravity – Tim Webber, Chris Lawrence, Dave Shirk und Neil Corbould

Ehren-Oscars

Angelina Jolie, US-amerikanische Schauspielerin (Jean Hersholt Humanitarian Award)

Piero Tosi, italienischer Kostümbildner

Steve Martin, US-amerikanischer Schauspieler

Angela Lansbury, britische Schauspielerin

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