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Oscar: Neuer Skandal um den Favoriten 'The Hurt Locker'

Und schon gibt es den nächsten Skandal rund um die Oscar-Verleihung 2010: Der Film 'The Hurt Locker' soll inhaltlich geklaut sein. Die Produzenten sehen sich nun einer Klage entgegen. Schon vor wenigen Tagen fiel der Film unanagenehm auf, weil Produzent Nicolas Chartier die Jury beeinflussen wollte. Dafür hat er nun Hausverbot bei der Oscar-Verleihung.

Das haben sich die Macher von 'The Hurt Locker' sicherlich anders vorgestellt. Seit Wochen schweben sie auf der Wolke des Erfolgs, ihr Film wird von den Kritiken überschwänglich gelobt, es hagelt Preise wie den British Film Award. Aber nun scheint sich das Blatt zu wenden. Erst bekam Produzent Nicholas Chartier Hausverbot, weil er per Mail die Jury beeinflussen wollte.

Doch damit nicht genug. Wie Zeit online berichtet, hat ein Soldat nun auch noch die Produzenten von 'The Hurt Locker' verklagt. Die Handlung des Films basiere auf seinen Erlebnissen, meint Oberfeldwebel Jeffrey Sarver und zog damit vor Gericht. Die Produzenten wiesen die Vorwürfe zurück. Die Handlung sei fiktiv.

Noch vor wenigen Wochen kannte niemand die Produzenten des Irak-Dramas, weil sie bisher unerfolgreiche B-Movies produzierten. Doch nun sind sie in Hollywood bekannt. Zum einen wegen eines tollen Films, zum anderen wegen Skandalen. Der Oscar-Favorit ‚The Hurt Locker’ hat also mit großen Schwierigkeiten vor der Oscar-Verleihung am 7. März zu kämpfen.

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