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Öl, Intrigen, Geld und Macht - "Dallas" ganz neu

J.R. ist zurück, die Familiensaga geht weiter! Am Dienstagabend um 22.15 startet die neue "Dallas"-Serie bei RTL. Was uns erwartet? Eine Fortführung der Geschichte, alte Charaktere, alte Konflikte und junge Schauspieler.

J.R. Junior, der Junge von einst möchte jetzt selbst Millionen machen. Cousin Christopher, der Adoptivsohn von Pamela und Bobby Ewing, ist nun Anfang 30. Er sieht aber jünger aus. Christopher sucht alternative Energien und hat dafür auch die Erlaubnis von Bobby. J.R. Junior hingegen setzt weiterhin auf Öl und hofft auf Elenas Hilfe. Elena war mal mit Christopher zusammen. Christopher heiratet jetzt aber Rebecca, es wird sich noch Aufsehen erregend herausstellen, wer sie wirklich ist.

Ja, auch das neue "Dallas" ist eine Seifenoper.Verwicklungen und Intrigen, aber früher, ja früher haben die Männer nachmittags Whisky getrunken! Damals ging J.R. Junior, er war noch Kind, mit seinem Vater in den Club der Ölbarone. Der Papa trank Whisky, der Junior verlangte das Gleiche aber bekam nur Ginger Ale. Jetzt trinken alle Sekt und sogar J.R. stößt an mit Champagner. Wieder mit von der Partie ist Sue Ellen, die ist jetzt aber vom Alkohol losgekommen. Weitere Bekannte tauchen auch auf, Lucy Ewing zum Beispiel. Cliff Barnes ist für drei der neuen Folgen angekündigt.

Dallas ist grüner geworden. Visuell, weil man jetzt saftigen Rasen sieht. Und weil Bobby zum Öko-Heiligen mutiert. Im Kern bleibt aber alles beim Alten. Es geht um Verschwörung, Gefühlsausbrüche und "Dallas" ist wie damals: Verdammt irreal. Die Inhalte sind konservativ und steif. Weder die Story, noch die Charaktere halten mit neueren, hochgelobten amerikanischen Serien mit. Anfang der 80er-Jahre waren die Super-Reichen neu und aufregend. "Dallas" hat man geliebt oder gehasst und "Dallas" konnte sich wirklich alles erlauben. Die letzte der dritten Staffel lief im März 1980 - auf J.R. wurde geschossen. Im darauf folgenden November erfuhr man dann wer es war und die Serie hatte Traumquoten. 83 Millionen Amerikaner sahen sich die Folge an - mehr Menschen, als es Wählerstimmen gab, bei der Präsidentschaftswahl im selben Jahr!

Auch im deutschen Fernsehen hatte "Dallas" gute Quoten. Bis zu 16 Millionen Zuschauern sahen sich die Serie dienstags abends in der ARD an. Für die Neuauflage bei RTL sind weniger Zuschauer zu erwarten.

Vergangenes Jahr im November ist Larry Hagman gestorben. Am Ende der "Dallas"-Staffel soll das Begräbnis des 81-Jährigen gezeigt werden.

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