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Obamas Werbekampagne räumt bei den 56. Cannes Lions ab

Bei den 56. Cannes Lions – dem International Advertising Festival – bei dem die besten und innovativsten Werbekampagnen ausgezeichnet werden, räumte US-Präsident Barack Obama ordentlich ab. Für seinen in allen Belangen bemerkenswerten Wahlkampf, der am Ende noch nie gesehene Massen mobilisierte und ihm am Ende auch den Einzug ins Weiße Haus bescherte, gab es von den Juroren ausschließlich Lob und Anerkennung.

So gingen gleich zwei der Preise in der wichtigsten Kategorie "Integrated und Titanium" an Barack Obama und seinen Vize Joe Biden. Gewürdigt wurde die absolut meisterhafte Kombination von Neuen Medien, Bürgernähe und Einsatz konventioneller Medien. Wie in keinem Jahr zuvor standen die gesamten 56. Cannes Lions im Zeichen der neuen Medien – nie zuvor wurden insgesamt so viele Online-Kampagnen ausgezeichnet.

Nicht zu leugnen war aber, dass die Krise der Finanzwirtschaft auch in der Werbebranche Einzug gehalten hat. So mussten viele Agenturen sparen und verzichteten gleich ganz auf eine Teilnahme an der wichtigsten Branchenveranstaltung. So betrug der Schwund an Teilnehmern und Ausstellern in diesem Jahr stolze 40% gegenüber den 55. Cannes Lions.

Besonders gut aber zeigte sich insgesamt die deutsche Werbeindustrie – ganze 51 Löwen konnten deutsche Agenturen bei den Preisverleihungen abräumen, darunter auch die Berliner Agentur Heimat für ihre Hornbach-Kampagne mit dem Namen "Haus der Vorstellung." Eine besondere Ehrung als "Commercial of the Year" bei den 56. Cannes Lions bekam auch der Kurzfilm "Carousel" von Regisseur Adam Berg, der den Start des neuen Cinema LCD TV von Phillips ankündigte.

Commercial of the Year – Carousel von Adam Berg

Quelle: FEM.com, Meedia.de
Bild: Canneslions.com, Barackobama.com

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