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Neues von der sechsten DSDS-Staffel

In der sechsten Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" zeichnen sich langsam ein paar amüsante Muster ab. In den letzten Wochen haben schon verschiedene skurille Typen wie der erfolglose Menderes, der Porno- Klaus und der gewalttägige Bohlen-Vergötterer für Lacher und für Quoten gesorgt. Nun zeigt sich, erfolglose Zweitversuche, professionelle Sex-Arbeiter und auch die Security werden wohl zu Dauergästen bei DSDS.

Da sind die Prominews eher nebensächlich, gut, Heidi Klums Gatte Seal wird Vocal-Coach für die Kandidaten, die in die zweite Motto-Show kommen werden, aber was war da wieder bei den Castings los? Am Mittwoch gab es nach dem Porno-Klaus nun das weibliche Gegenstück zu bewundern. Die 23- jährige Carmen sang Bryan Adams "Heaven" wie erwartet nicht wirklich gut, aber die Jury interessierte sich ohnehin mehr für das Callgirl und ihren Beruf. Dieter Bohlen bohrte und bohrte, was denn so ein Callgirl heutzutage kosten würde, Nina Eichinger fragte sich, wie man an einen solchen Beruf kommt. Carmen wird von ihrem beinahe zurückhaltenden Auftritt sicher eine andere Art von PR bekommen als der Porno-Klaus. Auf der Homepage ihrer Eskort-Agentur ist das Profil der hübschen Blondine mit reichlich Fotos angereichert, an Aufträgen wird es in der nächsten Zeit sicher nicht mangeln.

Außerdem zeigte sich erneut, dass die Zuschauer auf harte Schicksale stehen. Schon in seiner Funktion als Juror bei "Das Supertalent" hob Bohlen immer jene Kandidaten heraus, die mit den schlimmsten Vorgeschichten dienen konnten. Bei DSDS bewies sich nun die 16-jährige Michelle mit dem Song "Misery" von Pink. Der Teenie leidet unter Rheuma und hat daher schon in so jungem Alter mit heftigen Schmerzen und Entzündungen in den Gelenken zu kämpfen. "Bild Online" zitiert Michelle: "Ich muss regelmäßig Krankengymnastik machen, Medikamente nehmen. Die Musik hilft mir beim Kampf gegen Rheuma." Dafür überzeugte ihr Gesang und brachte sie eine Runde weiter. Der sonst so bissige Bohlen sagte ganz zahm: "Für mich bist du Luft – und Luft ist das, was ich zum Leben brauche."

Und auch der größte DSDS-Eklat der Woche hängt natürlich mit Dieter Bohlen zusammen. Mit Friseur Dominik Münch kam erneut ein Kandidat, den Dieter bereits in der letzten Staffel mit mehr oder weniger unsanften Worten herausgeworfen hatte. Am Talent hatte sich bei dem 23-jährigen Figaro seither nichts geändert, sein Auftritt allerdings war aggressiv und arrogant. Nachdem er mit deutlichen Worten klar gemacht hatte, dass er keinen Respekt vor Bohlen habe, rastete der aus: "Du kannst sowieso nix, ich höre mir die Scheiße nicht an." Die beiden standen sich gegenüber und verloren sich in einem hitzigen Wortgefecht. Auch Juror Volker Neumüller verwies Dominik aus dem Raum, aber der ließ sich weder von dem 39-Jährigen noch von Alpha-Männchen Bohlen beeindrucken. Als ein Security-Riese dazukam, war die Szene dann aber doch schnell vorbei und der vorlaute Friseur wurde abgeführt.

Wenn die Castings erst mal vorbei sind und die Mottoshows beginnen, wird es natürlich auch erst mal keinen dieser skurrilen Auftritte geben, aber soweit sind die DSDSler ja noch nicht. Am Samstag Abend geht es schon wieder weiter mit der sechsten Staffel von "Deutschland sucht den Superstar".

Bild: RTL

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