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'Die letzten schönen Tage' von Helmut Krausser

'Die letzten schönen Tage' einer Beziehung stehen im Mittelpunkt des neuen Romans von Helmut Krausser. 'Die letzten schönen Tage' spielt zwar in Berlin und präsentiert mit Serge Hanowski wieder mal eine Romanfigur, die in der Werbebranche arbeitet. Wer aber Helmut Krausser kennt, weiß, dass es sich bei 'Die letzten schönen Tage' nicht um Popliteratur über Berliner Befindlichkeiten handelt.

Mitte 30 wächst selbst in hartgesottenen Werbetextern, die in Berlin arbeiten, der Wunsch danach sesshaft zu werden und eine Familie zu gründen. So geht es zumindest Serge Hanowski, der beim Warten auf die S-Bahn ein Centstück auf den Gleisen liegen sieht. Soll er vom Bahnsteig springen, um den Cent aufzuheben, und dabei sein Leben zu riskieren? Serge springt nicht und lässt den Glückscent liegen, fasst aber in dieser Nacht den Entschluss, endlich seine langjährige Freundin Kati zu heiraten. Dabei unterhält Kati schon seit längerem eine Beziehung mit Serges Arbeitskollegen David. Trotzdem nimmt sie Serges Antrag an und fliegt mit ihm gemeinsam nach Malta um 'Die letzten schönen Tage' zu verbringen. Aber auch auf Malta läuft nicht alles so, wie die frisch Verlobten es sich wünschen, zudem rast Serge vor Eifersucht und steckt seine Nase immer tiefer in Katis Geheimnisse.

Die Liebe und ihre Verwicklungen ist ein wiederkehrendes Thema im Werk von Helmut Krausser. Der 1964 im schwäbischen Esslingen geborenen Schriftsteller lebt heute in Berlin. Zuletzt erschienen von ihm die Romane 'Einsamkeit und Sex und Mitleid' und 'Die kleinen Gärten des Maestro Puccini' im Dumont Verlag. Mit 'Der große Bagarozy' mit Til Schweiger in der Hauptrolle und 'Fette Welt' mit Jürgen Vogel in der Hauptrolle wurden zwei Romane von Helmut Krausser mit Erfolg fürs Kino verfilmt. 'Die letzten schönen Tage' erscheint im Februar im Kölner Dumont Verlag und kostet 19,99 Euro.

Bild: agentour.org

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