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Neu im Kino: "World War Z"

Eine Pandemie blutgieriger Zombies wird zur globalen Bedrohung und Brad Pitt muss die Welt retten. "World War Z" ist ein Zombie-Action-Blockbuster mit wenig erzählerischem Wert, aber adrenalingetränktem, spannendem Zombie-Gemetzel - alles in allem gute Unterhaltung.

Der Inhalt:

Gerry Lane (Brad Pitt), Ex-UN-Mitarbeiter und Familienvater, sitzt mit Frau und Kindern im Auto als um sie herum das Chaos ausbricht: Was wie ein typischer Rush-Hour-Stau begann, endet als Ankündigung zu einer Apokalypse. Zombies stürzen alles ins komplette Chaos. Gerry will seine Familie retten und mit viel Glück gelingt es ihm, sie auf einem Flugzeugträger irgendwo mitten im Meer unterzubringen. Sein alter Arbeitgeber verlangt von ihm indes, seine Tätigkeit wieder aufzunehmen um die Ursache der Zombie-Katastrophe zu ergründen. Es bleiben ihm lediglich 90 Tage, denn die Zombie-Epidemie breitet sich in rasendem Tempo aus.

Marc Forsters "World War Z" basiert lose auf dem gleichnamigen Buch von Max Brooks von 2006. In der Buchvorlage reist ein Journalist um die Welt und wird zum Augenzeugen einer Zombie-Pandemie. Im Film steckt der ehemaliger UN-Mitarbeiter Gerry mittendrin in der weltweiten Krise. Der deutsch-schweizerische Regisseur Marc Forster hat aus der Vorlage einen mehr als 200 Millionen Dollar teuren, spektakulären Blockbuster geschaffen. Dem Thema Pandemie nimmt er sich auf Hollywood-Art an - rasende Zombies sind bestens geeignet dafür.

Aus dem eigentlich subversiven Zombie-Genre wird mit "World War Z" ein kommerzieller Massaker-Film. Die Zombies sind schnell und sie sind butal. Die Figuren im Film sind allesamt recht platt angelegt. Aber: Die Szenen sind toll arrangiert und der Film ist wirklich spannend. Forster ist mit seinem 3D-Action-Film ein packender Streifen gelungen, der mit seiner Intensität den Mangel an erzählerischem Wert durchaus ausgleicht. Das Zombie-Mensch-Massaker musste jedoch "familienfreundlich" zusammen geschnitten werden, um in den USA die kommerziell nicht unwichtige Freigabe für 13-Jährige zu bekommen.

Die Dreharbeiten zum Film waren begleitet von kleinen und großen Desastern: Drehbuchautoren, Kameramänner und Kreative wurden gleich reihenweise gefeuert. Das Budget wuchs und wuchs, der Dreh zog sich hin. Regisseur Marc Forster und der Star des Films, Brad Pitt, verfingen sich in Streitigkeiten und der absolute Tiefpunkt war erreicht, als man mittendrin feststellte, dass das Ende nicht funktioniert. Der "Lost"-Erfinder Damon Lindelof und der Regisseur von "Cabin In The Woods", Drew Goddard, mussten kurtzerhand das Drehbuch umschreiben.


"World War Z" ist ein Hollywood-Zombie-Action-Blockbuster - adrenalingetränkt, spannend und alles in allem gute Unterhaltung. 


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