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Neu im Kino: Vaterfreuden

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Die Komödie "Vaterfreuden" von Matthias Schweighöfer ist enttäuschend - die Witze sind mau, die Liebesgeschichte kommt nicht in Gang. Das Frettchen ist aber ganz toll.

Der Inhalt:

Felix (Matthias Schweighöfer) ist Junggeselle, kinderlos und eigentlich vollkommen zufrieden mit seinem Leben. Dann zieht sein Bruder Henne (Friedrich Mücke) zusammen mit dessen Frettchen Karsten bei ihm ein. Dieser verdient sein Geld als Samenspender und macht auch Felix die Sache schmackhaft. Doch dann verbeißt sich das Frettchen Karsten in Felix' Kronjuwelen. Er verliert seine Zeugungsfähigkeit und Felix realisiert, dass er er mehr als nur ein "Erzeuger" sein will. Bei der Samenbank, bei der er Tage zuvor eine Spende bei Dr. Parisius (Detlev Buck) abgegeben hat, fragt er nach Rückgabe seines Spermas aber das ist nicht mehr möglich - sein Samen wurde längst gespendet. Felix und Henne brechen in der Samenbank ein und finden heraus, dass die Fernsehmoderatorin Maren (Isabell Polak) schwanger ist - dank Felix' Samen. Und sie ist drauf und dran ihren Freund Ralph (Tom Beck) zu heiraten. Felix lässt sich aber nicht davon abhalten Marens Herz zu erobern und möchte unbedingt eine Beziehung zu ihr - der zukünftigen Mutter seines Kindes - um trotz allem "Vaterfreuden" zu erleben…

Matthias Schweighöfer tritt in seiner dritten Regiearbeit und nach "Schlussmacher" irgendwie auf der Stelle. Er reiht eine Serie von komischen Slapstick-Szenen aneinander und die Liebesgeschichte lebt vom Charme Schweighöfers aber der Film kommt darüber hinaus nicht so recht in Schwung.

Die Entwicklung der Charaktere erfolgt sprunghaft und die Pointen in "Vaterfreuden " nehmen im Laufe des Films ab - nicht zu. Die besten Darsteller im Film sind Schweighöfers "bester Schauspielerfreund" und der "Schlussmacher"-Co-Star Milan Peschel, der diesmal aber nur eine Minirolle ergattert hat. Ausserdem erwähnenswert ist das Frettchen - dieses ist wirklich grandios.

VIDEO: Kino-Trailer zu "Vaterfreuden" von Matthias Schweighöfer

An die Stelle Peschels tritt diesmal Friedrich Mücke als Bruder "Henne" - und wird vom Regisseur leider hemmungslos mit Over-Acting gegen die Wand gefahren. Isabell Polak hingegen ist charmant - im "Vaterfreuden"-Skript ist für ihre Rolle aber leider nur der Part des Kinderkriegens und Hochzeitskleid-Anprobieren vorgesehen.


"Vaterfreuden" von Matthias Schweighöfer ist eine romantische Samenspender-Komödie mit wenig guten Gags, einer mauen Lovestory aber einem sehr sehr liebenswürdigem Frettchen.

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