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Neu im Kino: Spring Breakers - Ein Film, der polarisiert

Der Grat zwischen einem Arthouse-Film und einem kommerziellen Erfolg an den Kinokassen ist schmal, Regisseur Harmony Korine will ihn dennoch begehen. 1995 schrieb er das Drehbuch zum damaligen Kinoerfolg "Kids" über Jugendliche im Zeitalter von Aids. Der gleiche Regisseur, Larry Clarke, benutzte ein weiteres Drehbuch von Korine, um einige Jahre später den Skandalfilm "Ken Park" mit pornografischen Elementen zu drehen. Harmony Korine hatte mit der Produktion des Films aber nichts mehr zu tun.

Er drehte stattdessen Kurzfilme und Independent-Streifen, mit denen er aneckte, wie bejubelt wurde. Nun ist er mit "Spring Breakers" in den Kinos. Und wieder weiß niemand so recht, ob es sich dabei um ein Meisterwerk oder ein völlig banales Partymovie handelt. Es geht um den Spring Break, die legendären Frühlingsferien der US-Colleges, bei denen gefeiert wird, was das Zeug hält. Drogen, Sex und Alkohol sind da an der Tagesordnung. Und mittendrin die vier Teenies aus Korines neuestem Machwerk.

Zwei der vier jungen Mädels, die sich durch Raubüberfälle das Geld für die Reise zum Spring Break finanziert haben und in knappen Höschen mit Waffen rumfuchteln, werden von den Disney-Stars Vanessa Hudgens und Selena Gomez gespielt. Beide haben wohl einen Imagewechsel geplant, der damit wohl gelungen ist. Da ist nichts mehr so bedingungslos jugendfrei wie im High School Musical.

Außerdem ist noch ein absoluter Star von Hollywood dabei. James Franco, bekannt aus den Spiderman-Filmen und in 2011 für seine Leistung in dem Film "127 Hours" für den Oscar und Golden Globe nominiert, spielt einen Drogendealer. Und immer wieder tauchen die Songs von Britney Spears auf. Jeder soll sich am besten selbst eine Meinung zu dem Film machen. Selten waren sich Kritiker so uneins, denn sie halten "Spring Breakers" für großartig oder für schlimm.

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