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Neu im Kino: Django Unchained

Brutale Weiße, Kopfgeldjäger, Sklavenhalter und sehr viel Blut: "Django Unchained" ist eigenwillig und schrill, brutal und unterhaltsam. Ein Muss für Tarantino-Fans!

Es ist eine Hommage an das Genre "Spaghetti-Western". Diesmal nimmt es der Kultregisseur Quentin Tarantino mit amerikanischer Geschichte auf - und zwar mit einem äußerst düsteren Kapitel. Das Drehbuch hat bereits einen Golden Globe gewonnen und Christoph Waltz (Dr. Schultz ) ist als bester Nebendarsteller ausgezeichnet worden. Mit fünf Nominierungen geht der Film ins Oscar-Rennen. Jamie Foxx, Christoph Waltz, Leonardo DiCaprio und Samuel L. Jackson gehören zum Cast und laufen zu Höchstform auf.

Darum geht es

Texas im Jahr 1858: Dr. Schultz, deutscher Ex-Zahnarzt mit schwerem Akzent und Django, ein einsilbiger und muskelbepackter Sklave, sind ein schräges Paar: Sie reiten schießend umher, sind auf der Jagd nach Kopfgeldbeute und suchen danach Djangos versklavte Frau Broomhilda (Kerry Washington). Django selbst wurde einst gefoltert und soll die Schuldigen identifizieren. Ihr Weg führt sie nach Candyland, einer Sklavenplantage. Diese überwacht Calvin Candie (Leonardo DiCaprio), unterstützt von seinem Haussklaven Stephen (Samuel L. Jackson) und Billy Crash (Walton Goggins). Es fliegen Worte und Kugeln - mit Ironie und Blutorgien hat Tarantino hat die Zuschauer für drei Stunden fest im Griff.

In Interviews betonte der 49-Jährige, er wollte eine "aufregende Abenteuergeschichte" erzählen aber: "...sie sollte vor dem Hintergrund der Sklaverei spielen, damit man die Brutalität wirklich sieht, mit der Amerikaner ihre schwarzen Sklaven behandelt haben". Tarantino fügt hinzu, er habe nicht die gesamte Brutalität und Grausamkeit darstellen können, niemand hätte sich den Film mehr ansehen können.

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