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Neu im Kino: Der erste "Hobbit"-Teil

Nach dem riesigen Erfolg von "Herr der Ringe" will es sich Regisseur Peter Jackson noch einmal beweisen. Mit dem "Hobbit" verfilmt er nun ein weiteres Tolkien-Abenteuer. In diesem lernen wir Mitellerde aus einer ganz neuen Sichtweise kennen. Der Film spielt 60 Jahre vor den Geschehnissen, die in „Der Herr der Ringe“ stattfanden. Im Mittelpunkt der Erzählung steht Bilbo Beutlin, gespielt von Martin Freeman. Er ist ein sehr angesehener Hobbit, dessen Ziel es jedoch ist, sein Leben möglichst entspannt zu verbringen. Am liebsten hätte er dazu noch unendlich viel Tabak, um gemütlich seine Pfeife rauchen zu können.

Doch diese Gemütlichkeit ändert sich schlagartig, als der Zauberer Gandalf der Graue, gespielt von Ian McKellan in das Leben von Bilbo tritt. Denn dieser kommt nicht allein, sondern hat 13 Zwerge im Gepäck und bittet den Hobbit um seine Hilfe. Grund für diesen schlagartigen Überfall ist die Bedrohung des Zwergenreichs durch den Drachen Smaug. Gandalf glaubt, dass nur Bilbo Beutlin etwas an dieser Situation verändern kann und hofft ihn davon überzeugen zu können gemeinsam mit den Zwergen nach Erebor zu ziehen, wo der Drache sein Unwesen treibt. So beginnt eine spannende, fantasievolle Reise voller Abenteuer.

Mittelmäßiger Aufguss

Die ganze Welt hat sich gefragt, ob Peter Jackson mit dem "Hobbit" an die außergewöhnlichen "Herr der Ringe"-Filme anknüpfen kann. Die Antwort lautet hier ganz klar nein. Natürlich strotzen die drei Teile von gewaltigen Bildern und atemberaubenden Effekten. Doch die sehr langatmige Erzählweise lässt eher vermuten, dass ein möglichst hoher Profit aus der Verfilmung geschlagen werden soll.

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