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Neu im Kino: "Alles inklusive" - Film von Doris Dörrie

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Am Donnerstag startet der neue Film von Regisseurin Doris Dörrie in den Kinos und "Alles inklusive" wird von Kritiken hochgelobt. Es handelt sich um die Verfilmung eines Buches, das Dörrie selbst schrieb und 2011 in den Handel kam. Dabei beschäftigt sich die Filmemacherin mit einer Familie und zwei völlig verschiedenen Generationen.

Der Inhalt:

Filmstar Hannelore Elsner spielt eine Mutter, die der Hippie-Generation entspringt. Deswegen muss sich ihre Tochter, die eher eine "spießig" anmutende junge Frau geworden ist, mit dem Vornamen Apple herumschlagen. Nadja Uhl spielt diese Tochter. Diese hatte ein richtiges Familienleben nie kennengelernt, weil ihre Mutter dauernd zwischen dem Hippie-Paradies Torremolinos / Spanien und Deutschland hin und her pendelte. Deswegen ist Apple dauernd auf der Suche nach Geborgenheit und gerät dabei mitunter an die falschen Männer.

Doris Dörrie beschreibt ihren Antrieb, diese Geschichte zu erzählen: "Was mich an dieser Geschichte interessiert hat, ist der Umgang dieser beiden Generationen miteinander, der Hippie-Generation und der Tochter-Generation." Beiden gehöre sie selbst nicht, deswegen fühle sie sich objektiv genug. Dabei nimmt sie aber auch das Phänomen des All-inclusive-Urlaubs unter die Lupe. Der Krankenpfleger Helmut, dargestellt von Tatort-Kommissar Axel Prahl, sucht auf Torremolinos nach der schnellen Affäre. Ex-Hippie Ingrid ist ebenfalls dort, um sich von einer Hüft-OP zu erholen. Außerdem spielt noch Transvestit Tim,a auch Tina genannt, eine Rolle. Hinnerk Schönemann hat diese Rolle übernommen.

Film Trailer: "Alles inklusive" von Doris Dörrie

Die Regisseurin richtet einen scharfen, aber niemals unfairen Blick auf alle Phänomene. Ihr gelingt das, was sonst nur Hollywood aktuell mit Filmen wie "The Wolf of Wall Street" schafft. Sie nimmt den schmalen Grat zwischen Komödie und Drama und kommt dabei nicht ins Stolpern. Ohne Stilbruch erzählt sie die Geschichte die eher lustig beginnt weiter und lässt dann die relativ tragischen Momente auf die Zuschauer wirken. "Alles inklusive" startet am 6 März in den deutschen Kinos und wird als sehenswerte Tragikomödie gesehen.

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