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Neu am 13. August: Coraline

Mit "Coraline" startet in dieser Woche ein Animationsfilm in den deutschen Kinos, der Kindern eher Angst macht, als sie erfreut. Regie führte Henry Selick, der schon in "Nightmare before Christmas" gruselige Animationsfiguren schuf. "Coraline" ist trotzdem ein Film für die ganze Familie.

Coraline Jones heißt die Titelheldin des Trickfilms. Es handelt sich dabei aber keineswegs um ein nettes, kleines Mädel, sondern um eine freche Göre, die ihren Eltern auch mal die Meinung geigt, wenn ihr danach ist. Zusammen mit Mama und Papa lebt sie in einer abgeschiedenen viktorianischen Villa in Oregon. Das passt Coraline überhaupt nicht. Sie will Stadtrummel, nicht die Ruhe auf dem Land.

Die Nachbarschaft ist ihr nicht geheuer. Der russische Akrobat mit seinem Mäusezirkus wirkt genauso skurril wie die beiden Erotikdarstellerinnen. Coraline kann damit nichts anfangen und durchsucht lieber das Haus, in dem sie wohnt. Und wird fündig. Sie entdeckt eine Geheimtür, ein Zugang zu einer Parallelwelt. Dort ist alles wunderbar. Ihre dortigen Eltern kümmern sich um sie, erfüllen ihr alle Wünsche. Die dort lebenden Menschen haben Knöpfe, anstatt Augen. Aber als Coraline auch Knöpfe als Sehgeräte verpasst bekommen soll, geht der Albtraum los.

Der Plot ist bekannt, die geheime Tür in eine Fantasiewelt durchschritten schon viele vor Coraline. Aber das Mädchen erlebt hier nicht die übliche Art von Fantasystory. welt.de nennt es "eine Geisterbahn des Erwachsenwerdens". Und sagt darüber hinaus, dass Kinder durchaus erschrecken könnten bei dem Film. Und das sei gut so. Denn "Coraline", der diese Woche in den deutschen Kinos startet, sei viel lehrreicher als alle pseudoklugen Shreks oder knuffige Kung Fu Pandas dieser Welt.

Trailer zu "Coraline"


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Bild: Universal Pictures

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