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Nachrichtenagenturen boykottieren Britney Spears Konzert in Berlin

Nur zu einem einzigen Konzert kommt Britney Spears nach Deutschland – doch dieses wird nun laut Meedia.de komplett ohne Berichterstattung durch deutsche Nachrichtenagenturen ablaufen. Diese haben sich einvernehmlich darauf verständigt, ihr Konzert in der Berliner O2-Arena zu boykottieren und nicht darüber zu berichten.

Grund für diese Maßnahme war eine Entscheidung von Britney Spears' Management, eine Weitergabe von Konzertfotos komplett zu untersagen. Das bedeutet, dass anwesende Fotografen keinerlei Rechte mehr an ihren selbst geschossenen Schnappschüssen besitzen würden. Ihre Arbeit würde damit natürlich ad absurdum geführt werden.

Als einzige Fotoagentur lizensierte Brinteys Management die Firma Ginsburg Spaly, die von Britney Spears selber bezahlt wird und dementsprechend ausschließlich auf kritikfreie Berichterstattung setzt. Genau so will es das Management, anscheinend fürchtet man allen Ernstes, dass man in Deutschland schlecht über die Sängerin berichten könnte.

Kleinere deutsche Medien, die dennoch auf Online-Portalen über das Konzert berichten wollen, werden sich nun vermutlich mit Handyfotos von Zuschauern begnügen müssen. Da ein Management nicht die Veröffentlichung von Leser-Fotos verbieten kann, werden nach dem Konzert am Sonntag sicher zahlreiche Internetportale trotz Boykotts zahlreiche Amateuraufnahmen von Britney Spears veröffentlichen.

Bild: YouTube

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