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Das Modemuseum im Schloss Meyenburg

Das Modemuseum Schloss Meyenburg besitzt eine der weltweit größten Privatsammlungen historischer Kleidungsstücke und Accessoires. Hier findet man alles, was in den Jahren 1900 bis 1970 in Sachen Mode angesagt war.

Sonst geht es bei der Mode eigentlich immer darum, was gerade angesagt ist oder vielmehr, was in der kommenden Sasion 'in' sein wird. Die Mode aus dem letzten und voeletzten Jahr ist schnell vergessen. Doch die meisten Modedesigner lassen sich für ihre neuen Kreationen an der Mode der vergangenen Jahrzehnte inspirieren, holen sich dort neue Ideen. Und darauf kann man im Modemuseum einen Blick werfen und wird merken, wie interessant es ist, die alten Stile und Kollektionen zu betrachen und nicht nur an morgen und die neusten Trends zu denken.

ZU verdanken hat das Museums sein Interieure der Modesammlerin Josefine Edle von Krepl. Es sind ihre Kleidungsstücke, die sie über jahrzehnte zusammengetragen hat, die hier ihren Patz gefunden haben. Die Modedesignerin eröffnete 1980 ihre erste Boutique in Ost-Berlin. Nach der Wende wechselte sie in den Westen, wo sie den Antikmodeladen Falbala übenahem, der 1996 an den Kollwitzplatz im Ostteil der Stadt zog.

Nach dem Ausstellungsbesuch können die Besucher im Museumscafé Kaffee, Tee und hausgebackenen Kuchen genießen. Im Museumsshop werden historische Originale zu moderaten Preisen angeboten. Hier kann man Kleider, Hüte, Taschen und viele Accessoires aus dem 20. Jahrhundert erstehen.

Das Schloss Meyenburg liegt in Mecklenburg-Vorpommern, zwischen Berlin und Rostock. Wer also seinen nächsten Urlaub in 'Meck-Pom' an der Ostsee verbringen wird, sollte einen Ausflug ins Museum planen. Für Berliner bietet sich ein schöner ausgedehnter Tagesausflug an. Der Eintritt in der Modemuseum Schloss Meyenburg kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro, Gruppen zahlen ebenfalls einen günstigeren Preis.

Quelle: modemuseum-schloss-meyenburg.de
Bilder: www.modemuseum-schloss-meyenburg.de

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