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Michael Moore: Fortsetzung zu "Fahrenheit 9/11"

Weltweit spaltet der Amerikaner Michael Moore die Menschen mit seinen Werken. Seine Bücher waren allesamt Bestseller, seine Dokumentarfilme echte Kassenschlager. Der Regierungskritiker und bekennende Bush-Feind bekam für "Fahrenheit 9/11" die goldene Palme in Cannes. Der Film, der sich kritisch mit den Terroranschlägen auf das World Trade Center und ihren Auswirkungen befasst, spielte weltweit mehr als 222 Millionen Dollar in die Kassen. Nun, vier Jahre später, berichtet er von der geplanten Fortsetzung.

Trailer zum Doku-Erfolg von 2004 "Fahrenheit 9/11"



Moore hatte bereits einen Oscar für "Bowling for Columbine" erhalten, in dem er sich kritisch und ironisch mit dem US-amerikanischen Waffenwahn auseinandersetzt. Er bleibt vielen Menschen, speziell Politikern, als besonders lästiger Journalist in Erinnerung. Legendär ist inzwischen seine Dankesrede bei den Oscars, als er bei den Worten "Shame on you Mr. Bush!" einfach vom Orchester übertönt wurde.

Im letzten Jahr kritisierte Moore mit "Sicko" das amerikanische Gesundheitssystem und erhielt dafür erneut eine Oscar-Nominierung. Trotz seines Erfolges steht der Filmemacher und Autor dauerhaft in der Kritik. Es heißt, er würde in seinen Filmen Tatsachen zu seinen Gunsten falsch wiedergeben und vieles inszenieren, obwohl er vorgibt Dokumentarfilmer zu sein.

Von seinen Tätigkeiten als Regisseur, Autor und politischer Aktivist ließ sich Michael Moore bisher nicht abbringen. Die Fortsetzung seiner Regierungskritik soll 2009 unter dem Titel "Fahrenheit 9/11 1/2" in die Kinos kommen. Die schon direkt nach dem ersten ersten Erfolg angekündigte Doku wird erneut kritisch den Kampf gegen den Terror sowie den Irakkrieg beleuchten. Dieser Tage stellt Moore sein Projekt in Cannes vor.

Quelle: sueddeutsche.de

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