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"Maleficent - Die dunkle Fee" - Kinostart in Deutschland war märchenhaft

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Der Film "Maleficent - Die dunkle Fee" hatte einen traumhaften Kinostart in Deutschland (im Kino seit 29. Mai 2014) - die Märchen-Adaption aus dem Hause Disney schaffte es sofort auf Platz 1 der Kinocharts.

Die Handlung:

Es war einmal eine schöne Fee, die in einem friedlichen Feenreich mit vielen verschiedenen Fabelwesen harmonisch zusammenlebte. Es gab zur gleichen Zeit ein Reich, in welchem Menschen sich bekriegten. Der Menschenjunge Stefan (Michael Higgins) verirrt sich in die Wälder und Moore der Feenwelt und verliebt sich in die Fee Maleficent (Isobelle Molloy). Von Ehrgeiz und Unruhe getrieben kehrt er aber in die Menschenwelt zurück. Als der König der Menschen, König Henry (Kenneth Cranham), versucht, die Welt der Feen zu erobern, verteidigt Hexe Malefiz (nun: Angelina Jolie) ihr Zuhause um jeden Preis. Ihr Herz wird - verraten von ihrem Geliebten - zu Stein. Stefan (nun: Sharlto Copley) kehrt zurück in die Feenwelt und gaukelt Maleficent das Wiederaufleben ihrer alten Liebe vor - er will sie so besiegen und König Henry auf den Thron folgen. Stefan raubt Malefiz im Schlaf die Flügel - und damit einen Teil ihrer Macht. Doch die Fee übt Rache: Sie verflucht Aurora (Elle Fanning), die Tochter Stefans, der mittlerweile König ist. Aurora soll einen Tag nach ihrem 16. Geburtstag in einen tiefen, unendlichen Schlaf fallen. Doch dann lernt Malefiz das Mädchen näher kennen - und der verbitterten Fee kommen Zweifel….

VIDEO: "Maleficent - Die dunkle Fee" - Trailer

Robert Strombergs Regiedebüt "Maleficent - Die dunkle Fee" ist eine faszinierende Mischung aus düsterer Fantasy voller Bildgewalt, nettem Feen-Spaß und einem existenziellen Drama. Die deutsche Kinofassung musste für eine FSK-Freigabe ab sechs Jahren sogar gekürzt werden.

"Maleficent" beeindruckt und das gleich mehrfach: Tolle Schauwerte, großartige Panoramen, rasante Kameraflüge (von Oscar-Preisträger Dean Semler) und stimmungsvollen Details. Auch die Schauspieler liefern eine nennenswerte Leistung ab. Elle Fanning als Aurora bringt Leben in den Film und mit ihrer Ausgelassenheit schlägt sie gegen die etwas zu schematisch verlaufende Handlung. Angelina Jolie als böse Fee Malefiz (Maleficent bedeutet "bösartig") spielt ihre ambivalente Hauptfigur gekonnt zu einer komplexen Neuinterpretation der Hexe zwischen Rachedurst und Herzensgüte - in einer differenzierten Darstellung.

Die Stärken des Films "Maleficent - Die dunkle Fee" sind eindeutig im Visuellen zu finden. Nicht umsonst hat der Filmemacher für das Produktionsdesign von Filmen wie "Avatar" oder "Alice im Wunderland" jeweils einen Oscar bekommen. Auch bei "Die fantastische Welt von Oz" hat er mitgewirkt. Lobenswert ist auch die Leistung von Komponist James Newton Howard ("Die Tribute von Panem", "Signs"). Seine Musik ist stimmungsvoll und mitreißend.

Die böse Fee Maleficent im Mittelpunkt der Geschichte verwandelt das klassische Märchen "Dornröschen" zu einem faszinierenden und spannenden 3D-Fantasy-Spektakel.

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