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Madonna bleibt Madonna: Tourauftakt mit Hitler-Bild

Wenn Madonna auf Welttournee geht, dann muss alles dabei sein: Sex, Mode, Provokation und natürlich Musik. So war denn auch das Auftaktkonzert zur "Sticky and sweet"-Tour vor zigtausenden Fans im britischen Cardiff nicht anders, als man sich das von Madonna erwartet hatte.

Mit gestähltem Körper und acht verschiedenen Outfits sang und tanzte sich Madonna durch ein Programm, das von Flamenco-Tänzern bis zu raveartigen Klängen alles bot - ein Streifzug durch die beispiellose Karriere der Popdiva. Auch die bei Madonna schon fast zu erwartenden Provokationen blieben nicht aus. Diesmal auf politischer Bühne: So zeigte die Amerikanerin in einer Reihe ein Bild von Adolf Hitler und eines des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten John McCain. Am Schluss des Videos gab es dann die Guten zu sehen: John Lennon, Gandhi und Barack Obama. Zumindest weiß jeder Konzertbesucher jetzt, wen Madonna wählen wird.

Für mehr Aufsehen unter den Zuschauern als Madonnas Wahlempfehlung aber sorgte ihre Verspätung. Zwei Stunden ließ die Popdiva ihre Fans vor dem Konzert in Cardiff warten - bei Ticketpreisen von um die 100 Euro könnten diese Allüren Madonna dann vielleicht doch den ein oder anderen Fan gekostet haben. Vier große Verehrer ließen sich's aber ganz bestimmt nicht verdriessen: Zum Auftakt ihrer Welttournee hatte Madonna mit Ehemann Guy Ritchie und den Kindern Lourdes, Rocco und David die ganze Familie dabei.

Quellen: welt.de, t-online.de, bild.de
Bild: Madonnafan Düsseldorf (Flickr)

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