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Limp Bizkit: Toter bei Konzert in Leipzig

Montagabend gab es einen Toten beim Comeback-Konzert der Nu-Metal-Band Limp Bizkit und niemand merkte etwas davon. Erst vier Tage später am Freitagabend barg die Feuerwehr den 30-jährigen Mann aus einem Lüftungsschacht vom Dach in die Veranstaltungshalle 'Haus Auensee' in Leipzig. Der Holzfäller aus Rottleberode im Südharz hing dort kopfüber im Schacht fest und starb vermutlich an einem sogenannten Hängetrauma.

Nach Polizeiangaben wurde das Opfer seit Montagabend für vermisst gemeldet. Die Eltern ließen überall nach ihrem Sohn suchen, nachdem er beim Konzert verschwand. Sie vermuteten ihn sogar in den Niederlanden, wo Limp Bizkit ihre Tour fortsetzten. Die Polizei vermutet dagegen, dass das Opfer den Konzertsaal verließ, um auf Toilette zu gehen. Weil diese allerdings überfüllt waren, ging er aus dem Veranstaltungsgebäude um sich ein stilles Plätzchen zu suchen. Weil er aber vergaß sich einen Stempel zu besorgen beziehungsweise zu betrunken war, verweigerte der Sicherheitsdienst ihm den Einlass.

Weil Limp Bizkit schon lange nicht mehr auf Deutschlandtour waren, suchte der Musikfan also einen alternativen Weg vor der Bühne. Der Plan war, über das Dach und einen Lüftungsschacht in das Gebäude einzudringen. Doch auf dem letzten Stück entpuppte sich dies als folgenschwere Entscheidung. Der Tote beim Limp Bizkit Konzert hing dort vier Tage lang am Ende des Schachts, nur wenige Meter von der Bühne entfernt.

Quelle: bild.de

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