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'Life' – Keith Richards erzählt seine Story der Rolling Stones

Um Keith Richards, den Gitarristen der Rolling Stones, nicht selten als die größte Rockband der Welt paraphrasiert, ranken sich zahlreiche Mythen. In seiner Biographie 'Life' räumt er mit einigen davon auf.

In letzter Zeit machte Keith Richards vor allem durch groteske Unfälle – mal war er angeblich von einer Palme gefallen und konnte deshalb nicht mit den Rolling Stones auftreten, mal stürzte er in seiner Bibliothek von der Leiter – mit der Biographie 'Life' nimmt er jetzt selbst wieder das Heft in die Hand und plaudert aus seinem Leben. Keith Richards erzählt von den wilden 70er Jahren, die er größtenteils im Heroinrausch verbrachte und nur überlebte, weil er sich reinen Stoff leisten konnte. Er erzählt davon, dass eine Tour mit den Rolling Stones so anstrengend für ihn war, dass er in dieser Zeit stets versuchte clean zu bleiben. Und er räumt mit dem Mythos auf, 2008 von einer Palme gefallen zu sein.

Natürlich erzählt Richards auch von der Musik, wie er die weltberühmten Riffs zu 'Jumpin Jack Flash' oder 'Honky Tonk Woman' geschrieben hat. Oder das der langjährige Rolling Stones Manager Andrew Oldham, den größten Hit der Rolling Stones '(I Can't Get No) Satisfaction' in einer unfertigen Version und ohne Wissen der Band veröffentlichte. Und Keith Richards erzählt natürlich von seiner Hassliebe zu Mick Jagger, die zwischenzeitlich fast dazu geführte hätte, dass die Rolling Stones das Rockstarleben endgültig an den Nagel gehängt hätten.

'Life' hat Keith Richards gemeinsam mit dem Journalisten James Fox geschrieben. Die Biographie ist im Heyne Verlag erschienen, hat 736 Seiten und kostet 26,99 Euro.

Bild: Dominique Tarle/Universal

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