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Gunther von Hagens 'Körperwelten der Tiere' ab sofort im Kölner Zoo

Als sog. 'Doktor Tod' machte sich der Menschen-Plastinator und Anatom Gunther von Hagens in den letzten fünfzehn Jahren einen teilweise zweifelhaften Namen – nun sind seine 'Körperwelten der Tiere' auch im Kölner Zoo zu sehen. Wie stets zu solchen Anlässen aber wartet auch die Kritik nicht lange, die evangelische Kirche spricht von einem unnötigen 'Voyeurismus'.

Von Hagens Körperwelten, in denen erstmals ehemals lebendige Menschen plastiniert und in ihre Einzelteile zerlegt der Öffentlichkeit präsentiert wurden, hatten während ihrer Reise durch die ganze Welt stets große Kritik, gleichsam aber auch nicht weniger Faszination hervor gerufen. Das dürfte im Fall der 'Körperwelten der Tiere' nun nicht anders sein, auch wenn das Echo nicht ganz so hysterisch ausfällt.

Nach Mannheim, Wien und Neunkirchen ist der Kölner Zoo erst die vierte Station für die plastinierten Tiere – vom heutigen Freitag an bis zum 30. September werden die rund 20 plastinierten Tiere den Gästen vorgestellt. Der Zoo rechnet mit nicht weniger als 300.000 Besuchern, die den Weg in das alte Elefantenhaus des Zoos finden sollen.

Sensationelle Highlights ist neben den ausgestellten Giraffen und Gorillas besonders die riesige Elefantekuh Simba, die mit ihren 6 x 3,5 Metern das größte Lebewesen ist, das jemals plastiniert wurde. Auch einzelne Organe, Muskeln und Skelette werden präsentiert – insgesamt soll den Besuchern ein dezidierter Einblick in die Anatomie von Tieren ermöglicht werden. Die 'Körperwelten der Tiere' ab sofort im Kölner Zoo.

Quelle: Welt.de
Bild: YouTube

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