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Kontroverse um Rihannas neues 'Man Dow'-Video

Mit dem Musikvideo zu ihrer neuen Single 'Man Down' hat Rihanna erneut für heftige Diskussionen gesorgt. In dem bisher nur in den USA veröffentlichten Promo-Clip zeigt die karibische Schönheit, wie sie aus Selbstjustiz einen Mann erschiesst. Rihanna spielt in dem auf Jamaika gedrehten Video eine Frau, die sich nach einer Vergewaltigung an ihrem Peiniger rächt.

In den USA entbrannte deshalb jetzt erneut eine heftige Debatte zum Thema Selbstjustiz. Melissa Henson, Chefin der konservativen Elternvereinigung 'Parents Television Council', wirft der Sängerin vor, sie suggeriere lieber selbst zum Mörder zu werden, als sich Hilfe zu holen. Rihanna wurde 2009 selbst zum Gewaltopfer von ihrem damaligen Freund Chris Brown. Auch der Clipregisseur Anthony Mandler gab zu, dass es sich um harte Szenen handelt. Und Rihanna twitterte: 'Es ist mutiger, emotionaler Jamrock mit einer sehr harten, grundlegenden Message für Mädchen wie mich. Hört auf eure Mama'.

Die Single 'Man Down' wurde gerade als ein Art Promosingle für die US-Radios veröffentlicht, in Deutschland wird es den Song wahrscheinlich nicht als Single geben. Rihannas Fans durften sich nach dem 'S&M'-Release die nächste Single wünschen und entschieden sich für den Song 'California King Bed'. Die 23-Jährige wollte aber trotzdem ein Video zu 'Man Down' drehen und den Track irgendwie doch als Album-Auskoppelung veröffentlichen. Der Clip von Rihannas neuer Single lässt nach der Sex-Debatte um das Vorgängervideo eine kleine Skandal-Politik vermuten, die die schöne Sängerin gar nicht nötig hätte.

Rihanna - 'Man Down'

Quelle: abcnews.com

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